Panik vor Freiheit: Spahn warnt vor „Übermut“ bei Öffnungen

Foto: Menschen mit Maske in einer Innenstadt (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Menschen mit Maske in einer Innenstadt (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Nicht, dass jemand zu früh auf die Idee kommt, seine Grundrechte wieder einzufordern: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angesichts sinkender Neuinfektionszahlen vor „Übermut“ gewarnt.

„Die dritte Welle ist gebrochen, aber sie ist noch nicht unten“, sagte am Dienstag im Deutschlandfunk. „Ich finde es sehr, sehr wichtig, dass aus Zuversicht nicht Übermut wird.“

Sonst hole einen das viel zu schnell wieder ein. „Das hat man in anderen Ländern auf der Welt schon gesehen“, so Spahn. In bestimmten Bereichen könne man bei niedrigen Infektionszahlen bereits öffnen – unter anderem in der Außengastronomie.

Die Lockerungen müssten aber weiterhin mit Vorsicht geschehen. Der Gesundheitsminister äußerte sich dennoch zuversichtlich: „Das Impftempo steigt, die Inzidenz sinkt. Wenn wir das zusammen bis Ende Juni durchhalten, dann kann das ein guter Sommer werden.“

Bis Ende Juni also, wie Jouwatch vorausgesagt hat und dafür von den Faktenschindern „abgemahnt“ wurde. Aber auch dieser Juni kann sich bis in alle Ewigkeit ziehen, wenn nämlich irgendwo auf dieser Welt noch jemand am Strand hustet. Die Pandemie ist tot, es lebe die Pandemie. (Mit Material von dts)