Seehofer fordert mal wieder „Maßnahmen“ gegen Massenmigration

Innenminister Horst Seehofer (Bild: Shutterstock/photocosmos1)
Innenminister Horst Seehofer (Bild: Shutterstock/photocosmos1)

Eigentlich ist Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) rundum zufrieden mit der „deutschen Migrations- und Flüchtlingspolitik“. Nachdem die Migrationszahlen insbesondere auf der Balkanroute massiv ansteigen, warnt Seehofer wieder einmal vor „gesellschaftlichen und politischen Problemen“. Gegen die Massenmigration „müsse man etwas tun“, so Seehofer.

Von der hysterischen Coronapolitik der Bundesregierung verdeckt, stieg und steigt die Massenmigration nach Europa nach wie vor kontinuierlich an. Das veranlasst Bundesinnenminister Seehofer, wieder einmal davor zu warnen, dass der Migrantenrun zu „gesellschaftlichen und politischen Problemen“ im Zielland – sprich Deutschland – führen könnte. „Es zeichnet sich aber ab, dass die Migrationszahlen wieder deutlich steigen, insbesondere auf der Balkanroute“, so der wankelmütige CSU-Politiker gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Über dieses „Problem“ müsse in seiner Fraktion geredet werden, damit „wir nicht wieder in bedenkliche Größenordnungen kommen“. In der Vergangenheit habe es „für den Zuzug von Flüchtlingen immer dann breite Akzeptanz in der Bevölkerung gegeben, wenn pro Jahr nicht mehr als 200.000 aufgenommen worden seien“, so die Behauptung Seehofers.

Seehofer und Co.´s größtes Problem scheint jedoch weder die Auflösung der hiesigen Bevölkerungsstruktur, noch die zunehmende Islamisierung der Gesellschaft zu sein. Nein. Seehofers Problem lautet: Wenn mehr als die angeblich begrüßten 200.000 Asylanten jährlich aufgenommen wurden, sei es zu „gesellschaftlichen und politischen Problemen“ gekommen, was sich Parteien wie die Republikaner, aber auch die AfD 2015 zu ihrem Thema gemacht haben.

Seehofers Versagen – als Ministerpräsident des 2015 massiv von der Massenmigration betroffenen Freistaates Bayern – ebenso wie als Bundesinnenminister – wird demnächst dem Ende zugeführt: Der CSU-Funktionär will sich aus der aktiven Politik zurückziehen. (SB)