Offener Judenhass: Polizei stoppt antisemitische Palästinenser-Demo

(Bild: shutterstock.com/Von Ilyas Tayfun Salci)
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Gelsenkirchen – Offener Judenhass mitten in Gelsenkirchen. 180 antisemitische „Demonstranten“ – Konkret: ein migrantischer Mob aus dem propalästinensichen Lager – zündeten Israelflaggen vor der Synagoge an und beschimpften auf offener Straße Juden. Die nicht angemeldete Judenhassdemo musste die Polizei mit Schlagstöcken stoppen.

In einem Video, das der Zentralrat der Juden in Deutschland auf Twitter veröffentlichte, sind hasserfüllte Migranten zu sehen, die mit Palästinenser- und Türkenflaggen am Mittwochabend vor der Synagoge judenfeindliche Sprechchöre wie „Scheiß-Juden“ skandieren. Die Polizei musste bei der unangemeldeten Demo auch Schlagstöcke einsetzen.

Der Verband verurteilte die Proteste als „puren Antisemitismus“. „Zeiten, in denen Juden auf offener Straße beschimpft werden, sollten längst überwunden sein“, heißt es in dem Tweet.

Wie das Nachrichtenportal t-online berichtet, ereignete sich in der Nacht zuvor ähnliche antisemitische Ausschreitungen in Münster und Bonn. Auch dort wurden von mutmaßlich mehrheitlich migrantischen Judenhassern israelische Flaggen angezündet.

Islamwissenschaftler Mansour rügt die Mainstreampresse:

Es darf zudem gemutmaßt werden, dass der migrantische Judenhass von den Polizeibehörden bei den rechtsextremistischen Straftaten eingepreist wird. (SB)