Unglaublich: Essener Klinikchef fordert harte Strafen für Impfverweigerer

Jochen A. Werner (Bild: Ralf Schultheiss; siehe Link
Jochen A. Werner (Bild: Ralf Schultheiss; siehe Link; CC BY-SA 3.0 de)

Für Impfverweigerer soll möglichst rasch ein Regel- und Strafwerk erarbeitet werden. Das fordert der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner. Werner, der Schauspieler Jan-Josef Liefers nicht auf seiner „Corona-Station“ Schicht schieben lassen wollte, hat auch schon ganz konkrete Vorstellungen, welche Strafsanktionen erfolgen sollen. 

Schnellstens müsse es her, das Regel- und Strafwerk für Impfverweigerer. Das fordert der Chef der staatlichen Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner. Jetzt müsse darüber entschieden werden, sonst gerät das Thema in den Bundestagswahlkampf“, so die Sorge des Corona-Panikers, der sein wichtiges Gesicht im Videoformat „19 – die Chefvisite“ zur „Lage in der Corona-Pandemie“ täglich in die Kamera hält.

Es müsse aber auch klar sein, dass ein Nein zum Piks von bis zu zehn Millionen Einwohnern für diese „bedeutet, dass etwas wegfällt“, so Werner laut der Schwäbischen. Als Strafen seien zum Beispiel die Untersagung des Besuchs einer Kirmes oder Sportveranstaltung bis hin zum Verbot, eine Urlaubreise zu machen, denkbar. Werner schämt sich indes nicht, zu betonen, dass die Corona-Impfung „selbstverständlich“ freiwillig sei.

Dabei beruft sich der selbsternannte Corona-Inquisitor auf „Experten“ wie Christian Drosten. Denn Merkels Haus-und Hofvirologe geht davon aus, dass sich letztlich alle Ungeimpften mit dem Corona-Virus infizieren werden. Werner fordert weiter, dass sich „die Politik“ bei ihrer Entscheidung „maßgeblich“ an Empfehlungen des Deutschen Ethikrats orientieren. Am schlimmsten wäre es für den nur noch als dreist zu bezeichnende Wichtigtuer, wenn es „keine Entscheidung gibt und das Thema ausgesessen wird“.

Werner erlangte im Zusammenhang mit der Aktion #allesdichtmachen und seiner ebenso übereifrigen Notärztin Carola Holzner  – auch als Bloggerin „Doc Caro“ irgendwie bekannt – mediale Aufmerksamkeit. Holzner hatte im Zuge ihrer #allesdichtmachen-Aktion unter anderem auch Jan Josef Liefers, einer der #allesdichtmachen-Teilnehmer, eingeladen, auf der „Corona-Station“ Schicht zu schieben. Liefers erklärte sich danach auch sofort bereit, die Schicht anzutreten. Ob die „Promi-Schicht“ auf der Intensivstation des Essener Uniklinikums stattfinden sollte, hatte Liefers jedoch nicht explizit benannt.

Trotzdem warf sich Mr. Wichtig, Herr Professor Jochen A. Werner, dazwischen und erteilte der Einladeaktion seiner übereifrigen Ärztin Holzner, eine Abfuhr. „Für uns ist das definitiv kein Thema“, so Werner. Er halte eine Inszenierung wie „Bergdoktor im Ruhrgebiet“ für „undenkbar“: Wer bis heute nicht begriffen habe, was in Krankenhäusern geleistet werde, der begreife es auch in einer Schicht nicht, so seine dann doch mehr als merkwürdige Absage, hätte er doch durch die Teilnahme des Promis Jan Josef Liefers die Chance zu zeigen, welch akuter Notstand auf den Intensivstationen herrscht. Warum Werner so darauf erpicht war, dass die Aktion nicht stattfinden kann, veranlasste nicht wenige, sich zu fragen, ob da einer eventuell Schiss hat, dass die Wahrheit über die angeblich knappen Intensivbetten herauskommt.

Nicht minder im Sanktions-und Bestrafungswahn gefangen auch der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter. Auch dieser Herr fordert: „Wir brauchen klare Regelungen, aufgeschrieben und durch die Parlamente gegangen, wenn Nicht-Geimpfte nicht mehr reindürfen“, so Ritter Blick auf Volksfestbesuche. (SB)