Wegen Corona-Verstößen: Stadt schüttet Skatepark mit Rollsplitt zu

Skateboard (Bild: shutterstock.com/Von Natalie magic)
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In welchem Maße sich diese Regierung zum Erzieher seiner Bürger aufgeschwungen hat, das lässt sich im hessischen Dieburg begutachten: Weil sich Jugendliche nicht an die „Corona-Maßnahmen“ gehalten haben und sich auf dem beliebten Skaterpark trafen, ließ der übereifriger, parteiloser Bürgermeister Frank Haus den Park mit Rollsplitt unbrauchbar machen.

Eine  ganze Lkw-Ladung Rollsplitts hatte Bürgermeister Frank Haus ankarren lassen und auf dem Boden des Skateparks in Dieburg bei Darmstadt verteilten lassen. Die Aktion darf durchaus als Erziehungs- und Strafmaßnahme aufgefasst werden. Denn: Immer wieder hätten sich Grüppchen dort getroffen und gegen die „Kontaktvorgaben in der Pandemie“ verstoßen.

Deshalb glaubte Bürgermeister Haus das Recht zu haben, an einem Teil der Bürger seiner 16.000 Einwohner zählenden Gemeinde ein Exempel statuieren zu können und die Benutzung des Parks mit Splitt zu verunmöglichen. „Deshalb haben wir jetzt ein Zeichen gesetzt. Es hat zur Diskussion angeregt und die Menschen haben verstanden, um was es geht“, so der selbstherrliche Herr Haus laut OP-Online. (SB)