Regierung beschließt: Schlägereien ab sofort nur noch in Arztpraxen

Neulich beim Hausarzt (Symbolfoto: Von Nomad_Soul/Shutterstock)

Düsseldorf – Das ist mal wieder typisch für diese Versager-Regierung. Man beschließt etwas, um gut auszusehen, ohne die Konsequenzen zu beachten und diesen Mist müssen wie immer die anderen ausbaden:

Die Hausärzte in NRW befürchten nach dem Ende der Impfpriorisierung chaotische Zustände in ihren Praxen. Wenn sich jeder ab dem 7. Juni um einen Termin für eine Corona-Impfung bemühen könne, würden die Probleme einfach in die Praxen verlagert, sagte Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Es gebe zu wenig Impfstoff und organisatorisches Chaos.

Wenn man 100 Impfdosen habe und 1.000 Patienten geimpft werden wollen, funktioniere das nicht, so Funken. „Aber die 1.000 Impfdosen werden wir Anfang Juni eben nicht haben.“ Das Ende der Impfpriorisierung sei „ein taktischer politischer Schachzug, aber kein pragmatischer Ansatz“.

Auch der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Köln, Jürgen Zastrow, sagte der Zeitung: „Wir haben es mit einer Verlagerung des Drucks weg von der Politik und hin zu den Arztpraxen zu tun.“ Die niedergelassenen Ärzte könnten derzeit nicht viel Impfstoff bestellen: „Man hat uns jetzt erst mal den Hahn richtig zugedreht.“

Das könnte tatsächlich ein gewaltiges Chaos geben, oder schlimmer. Weil die Regierung die Bürger ja so heiß auf den Stoff gemacht hat, könnte es in den Warteräumen der Arztpraxen sogar zu Gewaltausbrüchen (wie an einem Samstag vor dem Grabbeltisch im Kaufhaus beim Sommerschlussverkauf) kommen.

Das Gute daran: Der Arzt ist dann nicht weit, falls es Verletzte geben sollte. (Mit Material von dts)