Unter 4.000 Corona-Intensivpatienten – Aktive Fälle im freien Fall – Haselhoff zeigt sich gnädig

Ein Männlein steht im Walde (Foto: Imago)

Die dritte Welle, die gar keine war, ist vorbei. Die Grippesaison ist endgültig vorbei (nein, es war nicht die Bundesnotbremse, die die Zahlen nach unten sausen lässt), es kann hier und da wieder durchgeatmet werden:

Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich damit immer weiter. Erstmals seit 3. April wurden am Dienstag bundesweit weniger als 4.000 Covid-19-Intensivpatienten registriert. Mit 3.879 belegten Betten ging die Zahl allein gegenüber dem Vortag um 3,4 Prozent zurück.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt unterdessen den sogenannten 7-Tage-R-Wert auf 0,73. Einhundert Infizierte stecken also im Schnitt nur noch 73 weitere Personen an. Das ist die niedrigste Schätzung seit dem 25. Juni. Damals war die Corona-Pandemie fast auf dem niedrigste Stand zwischen der ersten und zweiten Welle.

Und die Zahl der aktiven Fälle befindet sich regelrecht im freien Fall: Rund 196.000 Personen sind nach RKI-Schätzung derzeit aktiv und nachweislich mit Corona infiziert, gegenüber dem Vortag ein Rückgang um 16.000 Personen. Wenn sich die Zahlen weiter in dem Tempo entwickeln, würde in ca. einer Woche im bundesweiten Durchschnitt eine Inzidenz von 50 unterschritten, und schon wenige Tage später der Schwellwert von 35 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner. Zahlreiche Corona-Maßnahmen würden dann automatisch entfallen.

Wie großzügig sich nun die Politiker zeigen, belegt ein Bericht in der MZ. Anmerkung der Redaktion: Hasselhoff geht der Arsch auf Grundeis, die AfD könnte ihn bei den Landtagswahlen im Juni sogar noch überholen):

„Das Land Sachsen-Anhalt will mit weiteren Lockerungen auf die sinkenden Corona-Zahlen reagieren. Für die neue Corona-Verordnung, die nach Pfingsten in Kraft treten wird, sind weitere Erleichterungen geplant. Profitieren sollen neben Kindern vor allem Gastronomie und Tourismus.“

Wie Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag mitteilte, sei das Ziel weiterhin, die Corona-Pandemie einzudämmen, die Inzidenzen müssen weiter sinken. Trotzdem wolle man die Bevölkerung für die bisherige Disziplin belohnen. Haseloff sprach von einem „Hoffnungszeichen“, das zeigen soll, dass sich die Anstrengungen lohnen.“

Sogar die Innengastronomie und das Hotelgewerbe sollen wieder geöffnet werden – wenn der nichtssagende Inzidenzwert 20 Tage unter 100 bleibt.

Natürlich nur für diejenigen mit negativem Test und mit Maske.

Es wird sich also in Wirklichkeit überhaupt nichts zum Guten wenden, weil die garantierten Freiheiten und unsere Grundrechte weiterhin aufgehoben sind. Hasselhoff macht Wahlkampf, mehr nicht. Hoffen wir, dass er wie alle anderen Merkel-Vasallen bei der Wahl die Quittung erhält.

Zum Schluss noch die aktuellen Zahlen, die man wie immer in die Biotonne stecken kann: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 11.040 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 26 Prozent oder 3.869 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 79,5 auf heute 72,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Mit Material von dts)