EU unterzeichnet Vertrag über bis zu 1,8 Milliarden Biontech-Dosen – die nächsten Impfjahre sind gesichert

Foto: Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer (über dts Nachrichtenagentur)

Brüssel – Damit ist die Sache wohl amtlich. Die Europäer werden ab sofort und wohl für alle Zeiten von einem Impftermin zum anderen wanken, ihre Leben an der Nadel hängen müssen. Und wer sich weigert, wird isoliert und zu Hause eingesperrt?

Die EU-Kommission hat am Donnerstag den dritten Impfstoffvertrag mit den Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer unterzeichnet. Damit reserviert sie zwischen Ende 2021 und 2023 im Auftrag aller EU-Mitgliedstaaten bis zu 1,8 Milliarden weitere Dosen, teilte die Brüsseler Behörde mit. Der Vertrag gestattet demnach den Ankauf von 900 Millionen Dosen des derzeitigen Impfstoffs und eines an Varianten angepassten Impfstoffs, wobei eine Option auf den Ankauf von weiteren 900 Millionen Dosen besteht.

Der Vertrag verlangt zudem, dass die Impfstoffherstellung in der EU angesiedelt wird und dass „wesentliche Komponenten“ aus der EU bezogen werden. Ab Lieferbeginn im Jahr 2022 müssen die Lieferungen an die EU garantiert werden. „Mit unserer Unterschrift tritt der neue Vertrag nun in Kraft“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

„Potenzielle Verträge mit anderen Herstellern werden – zum Nutzen aller – dem gleichen Muster folgen.“ Die Einigung mit Biontech/Pfizer war bereits am 8. Mai verkündet worden.

Wohlgemerkt: Es handelt sich hier lediglich um EINEN Impfstoff gegen EIN Virus. Wenn in den nächsten Jahren noch weitere dazukommen, hängen wir alle am Tropf und die Pharmaindustrie reibt sich die Hände – solche Garantieabnahmen sind wohl einmalig. (Mit Material von dts)