Jetzt werden die Kinder angefixt

Foto: Von New Africa/Shutterstock

Der Impflobby kann es offensichtlich nicht schnell genug gehen, zum vermeintlichen Wohle der Volksgesundheit alle an die Nadel zu bringen. Jetzt hat man sich diejenigen vorgeknöpft, die am wenigsten Widerstand leisten können, weil sie sich noch nicht umfassend über die Folgen informieren, weil sie von ihren Eltern, Lehrern und Erziehern dazu gezwungen werden können und weil sie wegen ihres Freiheitsdrangs willenlose Opfer sind:

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) dringt darauf, Kinder und Jugendliche bis zum Beginn des nächsten Schuljahres zu impfen. „Es wäre wünschenswert, wenn es schon sehr zeitnah in allen Bundesländern einen Impffahrplan für die Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren geben könnte“, sagte Karliczek den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Der Impffahrplan würde dem Ziel dienen, dass den Kindern und Jugendlichen in dieser Altersgruppe möglichst bis zum Beginn des kommenden Schuljahres ein Impfangebot gemacht werden kann.“

Nach dem Willen der Ministerin soll sich der Impfgipfel von Bund und Ländern in der kommenden Woche mit dem Thema befassen. Karliczek betonte: „Ich möchte, dass vor allem nach den Sommerferien überall der Schulbetrieb wieder relativ normal beginnen kann. Dafür wäre es sehr hilfreich, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler geimpft wären.“

Zudem solle bis Schuljahresbeginn „auch wirklich flächendeckend allen Lehrkräften ein Impfangebot gemacht werden“, forderte die Ministerin. Die Lehrer seien es, „die im Schulbetrieb besonders gefährdet waren und zum Teil auch noch sind“. Karliczek zeigte sich überzeugt, dass sich die Europäische Arzneimittelagentur die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech und Moderna für die Altersgruppe ab 12 Jahren „ganz genau anschaut“.

Die Entscheidung liege aber letztlich bei den Eltern.

Während die Europäische Arzeimittelagentur im Auftrag der Pharmaindustrie die Sicherheit der Impfstoffe also noch prüft, soll schon mal fleißig geimpft werden. Ob das in in einigen Jahren dann doch noch böse Folgen haben könnte – darauf kann doch jetzt keine Rücksicht genommen werden!

Und dass die „Entscheidung“ letztlich bei den Eltern liegt, ist wieder einmal eine typisch politische Rosstäuscherei. Denn die äußeren Zwänge sind so groß, dass sich auch impfkritische Eltern dem Druck zum Druck beugen werden müssen, um ihr Kind in der Schule zu behalten. (Mit Material von dts)