Schamlose Impf-Propaganda auf dem Rücken der Kinder: Wem dient eigentlich Karl Lauterbach?

Karl Lauterbach (Foto:Imago/Reichwein)

Ein Ärgernis war Karl Lauterbach in dieser Pandemie schon immer, doch statt uns nur auf die Nerven zu gehen und sich weiter in seinem Kreuzzug verantwortungsloser Panikmache zu verrennen, wird er nun erstmals gemeingefährlich. Er, der angeblich stets am Volkswohl und der allgemeinen Gesundheit orientierter „Experte“, geht nun offenbar sogar über Leichen – und bekennt Farbe, auf welcher Seite er wirklich steht: Nun stellt sich Lauterbach sogar gegen die ausdrücklichen Vorbehalte von Experten und sogar der Ständigen Impfkommission (Stiko) – und propagiert die unbedingte Durchimpfung von Kindern und Jugendlichen.

Gestern äußerte Lauterbach „Kritik“ an Überlegungen der Stiko, den Biontech-Impfstoff nach seiner geplanten (und angesichts der Polit-Pharma-Lobbyvernetzung so gut wie sicheren) Zulassung für 12- bis 15-Jährige nur für Jugendliche mit Vorerkrankungen zu empfehlen. Laut „Welt“ erklärte er, er fände es „enttäuschend„, wenn die Stiko „keine grundsätzliche Empfehlung zur Impfung der Kinder“ ausspräche und die „Verantwortung damit auf die Eltern und die Ärzte“ abschieben würde.

Welch eine perverse Hybris: Ein SPD-Berufspolitiker, der seit 25 Jahren gar nicht mehr in in der klinischen Praxis als Mediziner arbeitet, der sich um den Zustand seiner Zahnhygiene erkennbar genauso wenig schert wie offensichtlich um seine Finanzen als Abgeordneter, meint es besser zu wissen als hierfür berufene Experten und Spitzenmediziner aus der Impfpraxis. Die mediale Omnipräsenz Lauterbachs als Panikpriester scheint nicht nur ihm selbst zu Kopf gestiegen und den Nimbus einer eingebildeten Wichtigkeit (neudeutsch: „Systemrelevanz“) suggeriert zu haben, sondern sie hat auch dazu geführt, dass diesem Corona-Neurotiker wieder und wieder eine Plattform geboten wird; zuerst für seine Kassandrarufe, die nie eintraten – und jetzt auch noch zur schamlosen PR-Arbeit für die Impfhersteller.

Schamlose PR-Arbeit als Impflobbyist

Um deren Interessen und feste Absicht, jetzt auch noch die von Corona überhaupt nicht betroffene Jugend einer Experimentalimpfung mit ungeklärten Langzeitauswirkungen auszusetzen, sorgt er sich rührend: Wenn die Stiko nicht mitspiele, dann würde dies „die Impfkampagne kommunikativ schwierig machen“. Geht es darum also? Die Kampagne als Selbstzweck, reale Gesundheitszwecke und Risiko-Nutzen-Abwägung hingegen sind Nebensache? „Ich halte das Risiko von Nebenwirkungen für diese Altersgruppe für ausgesprochen gering. Die Folgen einer Covid-19-Erkrankung dürften im Vergleich viel schwerer wiegen“, sagt Lauterbach – eine unverschämte, unverantwortliche Behauptung angesichts des Umstands, dass der Anteil der Infektionen in diesen Altersstufen bei 0,01 Prozent liegt – und unter diesen nochmals der Anteil schwerer Verläufe praktisch unterhalb der Nachweisgrenze. Dafür sollen Millionen Kinder und Jugendliche einer Impfung ausgesetzt werden; dies wäre schon dann ethisch fragwürdig, wenn die Vakzine ordnungsgemäß 8-10 Jahre lang durchgetestet und nicht nur als Notfallzulassung auf dem Markt wären.

Es wird höchste Zeit, dass dieser Wahnsinn endet – und seine Propheten, allen voran Lauterbach, endlich aus der Öffentlichkeit verbannt werden, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können. Und wer bisher noch grübelte, wem Lauterbach eigentlich nach dem Mund redet und wessen Interessen er vertritt, dem dürfte spätestens seine proaktive Impfpropaganda ein Hinweis geben. Genug ist wirklich genug. (DM)