Berliner Verfassungsschutz beobachtet KenFM

Ken Jebsen (Bild: IMAGO / Florian Schuh)
Bildnummer: 60591878 Datum: 12.10.2013 Copyright: imago/Florian Schuh Der ehemalige RBB Moderator Ken Jebsen spricht am 12.10.2013 in Berlin bei der Auftaktkundgebung. Mehrere hundert Menschen trafen sich um in einer Demonstration am Internationalen Marsch gegen Monsanto vom Neptunbrunnen zum Hakeschen Markt zu ziehen. Foto: Florian Schuh Demo gegen Monsanto in Berlin Politik Demo People xsp x0x 2013 quer Protest Proteste Demonstration Demonstrationen Demo Demos Riot Polizei Polizisten Demonstrant Demonstranten Kundgebung Kundgebungsteilnehmer Protestierer Widerstand Gegenprotest Gegenproteste Berlin Deutschland Zentrum Berlin Brandenburg monsanto gentechnik saatgut bio jebsen ken jebsen rbb moderator antisemitismus 60591878 Date 12 10 2013 Copyright Imago Florian Shoe the former RBB presenter Ken Jebsen speaks at 12 10 2013 in Berlin at the Launch rally several Hundred People met to to in a Demonstration at International March against Monsanto of Neptune fountain to Hakeschen Market to draw Photo Florian Shoe Demonstration against Monsanto in Berlin politics Demonstration Celebrities xsp x0x 2013 horizontal Protest Protests Demonstration Demonstrations Demonstration Demos Riot Police Policemen Protestor Demonstrators Rally Rally participants Protesters Resistance Counter-protest Gegenproteste Berlin Germany Center Berlin Brandenburg Monsanto Genetic engineering Seed Bio Jebsen Ken Jebsen RBB presenter Anti-Semitism

Es geht nun Schlag auf Schlag. Alles und jeder der diese Regierung kritisiert, wird unter Verfassungsschutzbeobachtung gestellt. Nun hat es Ken Jebsen und seine Plattform KenFM erwischt. Sie wird seit März als „Verdachtsfall“ vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet. 

„Der Verfassungsschutz halte KenFM für eine Plattform, über die gefährliche Verschwörungserzählungen und Falschinformationen verbreitet werden. Das treibe die Radikalisierung der sogenannten Querdenker-Szene voran“, heißt es zur Begründung, warum nun der nächste Kritiker unter die Beobachtung des politisch agierenden „Verfassungsschutzes“ gestellt wurde.

Damit die Zerstörung des Formates final erfolgen kann, wurde gegen KenFM inzwischen  die Medienanstalt Berlin-Brandenburg  (MABB) tätig und hat ein Verfahren eingeleitet. KenFM würde angeblich die „journalistische Sorgfaltspflicht nicht eingehalten“, berichtet hierzu unter anderem der Tagesspiegel, welcher sich sich Wochen durch besondere Systemtreue auszeichnet. Anfang des Jahres bereits wurde der Youtube-Kanal von Ken Jebsen – bürgerlich Kayvan Soufi Siavash – gesperrt. Youtube wiederum begründet die Sperrung damit, dass darüber Falschinformationen zur Corona-Pandemie geteilt wurden.

Ken Jebsen betreibt die Webseite KenFM seit 2012. (SB)