Merkel, Fauci und das Corona-Labor von Wuhan

Merkel litt in China unter rätselhaften Zitteranfällen; hier mit Ministerpräsident Li Keqiang. Foto: Bundeskanzleramt

Nachdem Mainstream- und Soziale Medien über ein Jahr lang Berichte zensiert haben, wonach das SARS-CoV2 Virus aus einem Labor in Wuhan, China stammen könnte, bricht jetzt der Damm. Joe Biden ordnete eine Untersuchung an. Was hatte der China-Besuch von Angela Merkel 2019 damit zu tun?

Vergangene Woche meldete das Wall Street Journal unter Berufung auf einen US-Geheimdienstbericht, dass das Coronavirus doch einem chinesischen Labor entsprungen sein könnte: Im November 2019 seien drei Forscher am Wuhan Institut für Virologie so schwer erkrankt gewesen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Laut Chinesischer Kommunistischer Partei (KPCh) trat der erste bekannte Fall von SARS-CoV2 erst am 8.12.2019 auf.

Am Dienstag musste der US-Coronapapst Dr. Anthony Fauci einräumen, dass die US-Regierung Forschung am Wuhan Institut für Virologie 5 Jahre lang mit etwa 600.000$ finanziert hat. Der republikanische Senator Rand Paul hatte Fauci am 12.5. im US-Senat zur US-Finanzierung des Labors in die Mangel genommen. Damals hatte Fauci noch dementiert, dass die nationale Gesundheitsbehörde NIH an »Gain of Function« (Funktionsgewinn) Forschung am Wuhan Institut für Virologie beteiligt war.

»Gain of Function« Forschung ist hoch umstritten, da dadurch »Killerviren« und »potenzielle Biowaffen« entwickelt werden können, wie das Deutsche Ärzteblatt schreibt. Am Mittwoch musste Fauci im Senat einräumen, nicht ausschließen zu können, dass die NIH-Finanzierung auch für »Gain of Function« Forschung verwendet wurde, oder zu wissen wie groß der Einfluss der KPCh auf die Weltgesundheitsorganisation WHO ist. Republikanische Abgeordnete rufen nun nach Faucis Rücktritt. »Er hat Meineid am amerikanischen Volk begangen«, so Senator Rand Raul:

Präsident Joe Biden ordnete nun eine geheimdienstliche Untersuchung des Ursprungs des Corona-Virus an, die in 90 Tagen Ergebnisse präsentieren soll. Biden hatte im Frühjahr eine ähnliche Untersuchung des Außenministeriums unter dem ehemaligen Außenminister Mike Pompeo abrupt beendet.

Die EU hat das Wuhan Institut für Virologie 2019 mit 88.436€ gefördert. Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte im September 2019 Wuhan und sprach am 7.9.2019 an der Huazhong-Universität von Wuhan. Das Wuhan Institut für Virologie ist ein Ableger des Tongji Medical College der Huazhong-Universität.

Am 30. April 2020 fragte der AfD-MdB Petr Bystron die Bundesregierung im Bundestag: »Unterhält die Bundesregierung seit 2010 unmittelbar über ihre Bundesministerien und mittelbar über Organisationen wie Weltgesundheitsorganisation, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH oder sonstigen Bundeseinrichtungen Beziehungen zum Wuhan Institute of Virology und das Tongji Medical College der Huazhong?«

Darauf antwortete die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Sabine Weiss: »Die Bundesregierung und ihre Institute oder nachgeordneten Behörden unterhielten und unterhalten aktuell weder unmittelbar noch mittelbar eine Beziehung zu den genannten Einrichtungen in Wuhan.«

Die EU-Finanzierung für das Wuhan Institut für Virologie erklärte sie nicht.

Angela Merkel sprach am 7.9.2019 an der Huazhong-Universität in Wuhan; Foto: Bundeskanzleramt

Bei ihrem China-Besuch im September 2019 litt Angela Merkel unter rätselhaften Zitteranfällen und musste sich zum Spielen der deutschen Nationalhymne hinsetzen. (Merkel litt allerdings schon seit Juni 2019 unter Zitteranfällen.) Ihr Mann Joachim Sauer ist Mitglied der Leopoldina, die mit dem Tongji Medical College zusammenarbeitet.

Merkel eröffnete in Wuhan am 7.9.2019 auch das neue Werk des bayerischen Kfz-Zulieferers Webasto. Ein 33-jähriger Webasto-Mitarbeiter aus dem oberbayerischen Stockdorf war am 28.1.2020 im Klinikum Schwabing der erste Corona-Fall in Europa, nachdem er am 20.-21.1.2020 am Firmensitz mit einer Webasto-Mitarbeiterin aus Wuhan Kontakt gehabt hatte.

Angela Merkel eröffnet das Webasto-Werk in Wuhan 2019; Foto: Bundeskanzleramt

Professor Massimo Galli der Klinik »Luigi Sacco« in Mailand ging im März 2020 davon aus, dass dieser Webasto-Mitarbeiter das Coronavirus in den Norden Italiens eingeschleppt hatte, wie die FAZ berichtete: »Webasto hat auch in Italien zwei Niederlassungen, eine in Turin im Piemont und eine in Bologna in der Emilia-Romagna, mit zusammen rund 550 Mitarbeitern. Beide Regionen grenzen an die Lombardei, die besonders schwer von der Coronavirus-Epidemie getroffen ist.«

Facebook kündigte am Mittwoch an, Posts nicht länger zensieren zu wollen, die auf einen möglichen Laborursprung des Coronavirus deuten. Schon vor über einem Jahr zensierte Twitter das alternative Medienportal Zerohedge, das bereits im Februar 2020 ausführlich über einen möglichen Laborursprung des SARS-Cov2 Virus berichtet hatte.

Der Hamburger Nanowissenschaftler Prof. Dr. Roland Wiesendanger hatte im Februar 2021 ebenfalls auf einen Laborunfall als wahrscheinlichste Quelle für den Corona-Ausbruch hingewiesen und wurde dafür von Medien wie ZDF und Volksverpetzer attackiert.

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.