Baerbock stürzt ab, aber immer noch beliebter als Scholz und Laschet

Baerbock: Die inhaltsleere Pose in Vollendung (Foto:Imago)

Der nächste Führer, die nächste Führerin Deutschlands wird von einer Minderheit getragen. Die jüngsten Umfrageergebnisse zeigen auch, wie tief diese Republik mittlerweile gespalten ist. Die „Hexe“ aus dem Bundeskanzleramt hat in ihrer viel zu langen Amtsperiode wahrlich ganze Arbeit geleistet:

Auf jeden Fall ist der Höhenflug der Grünen in den Wahlumfragen dank der vielen Auftritte und verwirrenden Aussagen ihrer Kandidaten vorerst beendet. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, liegen die Grünen mit 22 Prozent (-1) drei Prozentpunkte hinter der Union (25 Prozent, +1). Die SPD verliert einen Punkt und kommt in dieser Woche auf 16 Prozent, die FDP kann ihre guten Werte aus der Vorwoche halten und bleibt bei 13 Prozent.

Die AfD liegt unverändert bei 12 Prozent, die Linkspartei legt einen Punkt zu und kommt in dieser Woche auf sieben Prozent. Die sonstigen Parteien würden fünf Prozent wählen. Auch die Beliebtheit der grünen Kanzlerkandidatin ist zurückgegangen.

Bei einer Direktwahl würden 19 Prozent Annalena Baerbock wählen (-1). Sie liegt damit nur noch einen Punkt vor SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (weiter 18 Prozent) und drei Punkte vor Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (16 Prozent, +1). Für die „Bild am Sonntag“ befragte das Meinungsforschungsinstitut vom 25. Mai bis zum 28. Mai insgesamt 1.301 Menschen.

Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“ Am 28.5.2021 wurden zusätzlich 1.001 Menschen befragt. Frage: „Angenommen, Sie könnten den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen und hätten die Wahl zwischen Armin Laschet von der CDU, Annalena Baerbock von den Grünen und Olaf Scholz von der SPD: Für wen würden Sie sich entscheiden?“

Die Wahl des Kanzlers ist wirklich eine Qual, weil die Auswahl so erschreckend schlecht ist. Aber wie heißt es so schön: Unter den Blinden wählt man den Einäugigen zum König. (Mit Material von dts)