Islamunterricht in NRW: Islamisten und türkische Trolle ziehen die Strippen

Islamisierung (Foto: Collage)

Immer dramatischer tritt die Unterwanderung des öffentlichen Schul- und Bildungswesens in NRW durch islamistische und vom Ausland gesteuerte U-Boote zutage: Nachdem bekannt wurde, dass die Düsseldorfer Landesregierung auch den vom türkischen Erdogan-Regime gesteuerten Moscheeverband Ditib und eine Nachfolge-/Tarnorganisation der verbotenen „Millî Görüş“ in das Beratergremium zum staatlichen Islamunterricht berufen hat, werden weitere verfängliche Netzwerke bekannt.

So berichtet die „Welt“ von einem „heißen Draht des Islamverbands Ditib ins Schulministerium“ – und zwar in Person eines einflussreichen Beraters des Schul- und Bildungsministeriums, Ahmet Ünalan, seines Zeichens Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen, als Experte für islamischen Religionsunterricht. Er hat maßgeblich an der Einbindung von Ditib bei der staatlichen Unterrichtsplanung mitgewirkt, die jetzt bundesweit für Empörung sorgt.

Immerhin ermittelte bereits die Generalbundesanwaltschaft gegen mehrere Ditib-Imame wegen der mutmaßlichen Spionage für den türkischen Geheimdienst, und immer wieder wurden laut „Welt“ Fälle bekannt, in denen in Ditib-Gemeinden Kriegspropaganda und Antisemitismus verbreiteten. Genau deswegen musste Ditib auch 2017 ihre Funktion im Beirat, dem Vorgängergremium der neuen Kommission, räumen. Nun aber, aufgrund einer offiziell „neuen Satzung“ von Ditib und des aufopfernden Lobbyismus unter anderem auch von Ünalan, wurde sie wieder aufgenommen – vom FDP-geführten Schul- und Bildungsministerium.

Naive Toleranz der Laschet-Regierung

Ünalan bestreitet zwar vehement eine führende Funktion bei Ditib, doch seine Verbindung zu der Erdogan-Trollorganisation steht außer Frage: Das von ihm maßgeblich gegründete Institut für Türkisch-Europäische Beziehungen firmiert laut Vereinsregister an derselben Adresse wie die Ditib-Moschee im Duisburger Stadtteil Wahmeimerort – und er pflegt enge Kontakte zur türkischen Regierung, ob zur Religionsbehörde Dyanet oder zur AKP-Lobbyorganisation UETD, ist unklar.

20.000 Schüler erhalten in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland derzeit Islamunterricht, und es werden jährlich mehr; umso ambitionierter daher die Versuche des türkischen Regimes in Ankara, Einfluss auf die Deutsch- und Auslandstürken als größte Gruppe der hier lebenden Muslime zu erlangen und so eine „fünfte Kolonne“ in der Bundesrepublik zu etablieren – mit weitreichenden Islamisierungsbestrebungen für die Zukunft. Es ist eine Schande, wie blauäugig die Landesregierung diesem Treiben zusieht und es willfährig toleriert. (DM)