Münchner Wissenschaftler: Merkels „Notbremse“ hatte NULL Effekt aufs Infektionsgeschehen

Planlos in den Abgrund: Merkel (Foto:Imago/Huebner)

Von unverdächtiger Seite hagelt es derzeit nur so Belege und fundierte Hinweise für die (von Maßnahmenskeptikern und Grundrechtsdemonstranten seit jeher vertretene) These, dass die Lockdowns in der Bundesrepublik überhaupt keinen Einfluss auf die Virusausbreitung und die Entwicklung der Inzidenzwerte hatte. Nun bestätigen dies auch renommierte Statistiker der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität in einem ihrer regelmäßigen Berichte zum Pandemiegeschehen.

Ihren fundierten statistischen Untersuchung zufolge waren Lockdownmaßnahmen zu keinem Zeitpunkt ursächlich für den Verlauf des Infektionsgeschehens. Im jüngsten der von den Professoren Dr. Göran Kauermann und Dr. Helmut Küchenhoff regelmäßig herausgegebenen CoDAG-Berichte („Covid-19 Data Analysis Group“) weisen sie eindeutig nach, dass der jeweilige R-Wert bereits vor dem „Lockdown-Light“ am 2. November 2020 sowie bei der späteren „Verschärfung“ am 16. Dezember 2020 am Sinken war – was somit „auf eine Abschwächung des Infektionsgeschehens bereits vor den ergriffenen Maßnahmen hindeutet„, so die Forscher. Es ergebe sich seit September „kein unmittelbarer Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen„.

Dasselbe gilt – vor allem – für die „Bundesnotbremse“ von April: „Der Abfall ist auch hier schon vor der ‚Bundesnotbremse‘ erkennbar, sodass die ergriffenen
Maßnahmen den Verlauf des Infektionsgeschehens durchaus positiv beeinflusst haben könnten, jedoch nicht allein ursächlich für den Rückgang verantwortlich sind„, heißt es in dem Bericht, aus dem „Tichy’s Einblick“ (TE) zitiert. Außerdem schreiben die Forscher, eine Bewertung „alleine anhand der Anzahlen berichteter Fälle oder darauf basierender Raten, wie beispielsweise der 7-Tages-Inzidenz“ sei aufgrund des „variierenden Testverhaltens“ nur sehr eingeschränkt möglich.

Effekt weder bei Inzidenzen noch Intensivbelegungen

Noch eindeutiger zeigte sich die Entspannung ausgerechnet auf den Intensivstationen, deren angebliche Überlastung die Regierung zum Hauptgrund (um nicht zu sagen buchstäblichen Totschlagargument) der angeblich unverzüglich erforderlichen Notbremse samt Ausgangssperre ab einer Willkür-Inzidenzschwelle von 100 gemacht hatte: Eine Analyse des Geschehens auf den Intensivstationen zeigt laut den Münchner Statistikern, dass „die allgemeine Trendwende weg von einem Anstieg der täglichen Neuaufnahmen… über die Bundesländer hinweg ungefähr Mitte April eingetreten“ ist – folglich also ebenfalls VOR Inkrafttreten des Bundeslockdowns.

Alles in allem, so TE, zeigten die Wissenschaftler aus München eindeutig auf, dass die beschlossenen Maßnahmen zwar die Bevölkerung enorm belasteten, das Infektionsgeschehen aber nicht oder nicht wesentlich beeinflussten – „denn sie setzten an den völlig falschen Stellen an„, schreibt das Portal. Als Fazit aus den Erkenntnissen der Wissenschaftler bleibt, dass die selbstverliehenen Meriten der Politik, ihre Restriktionen hätten „die Zahlen gesenkt„, ebenso unverdient sind wie vor einem Jahr nach dem ersten Lockdowns. Doch noch ein weiterer zwingender Schluss muss aus den Studienergebnissen gezogen werden: Wenn das Virus unbeeinflusst vom politischen Handeln kommt oder geht, und zwar auffälligerweise im selben Turnus wie zuvor die saisonale Grippe: Dann war nicht nur die von ihm ausgehende Gefahr auch nur annähernd so groß, wie ständig behauptet – sondern dann handelte es sich womöglich sogar um „die Grippe“, die nicht ohne Grund parallel zu Sars-CoV2 quasi ausgestorben ist. (DM)