Neue Antifa-Gruppe gegründet: „Antifaschistische Aktivitäten bündeln, Schlagkräftigkeit stärken“

Linksextremisten, Antifa und Chaoten (Symbolfoto: Shutterstock.com/Von Gorb Andr)

In NRW haben Linksextremisten ihre „Kräfte gebündelt“ und eine neue Antifa-Gruppe aus der Taufe gehoben. „Antifaschistische Aktivitäten bündeln, Schlagkräftigkeit stärken“ lautet das Motto der links-grünen Straßenkampftruppe.

Vor einigen Tagen wurde über einen neunen Account in den Sozialen Medien verkündet, dass mit „Antif.NRW“ ein Zusammenschluss mehrerer Antifa-Gruppen aus NRW gegründet wurde.

Der Verfassungsschutz von NRW habe das Auftauchen der Antifa NRW registriert, berichtet hierzu die Welt. „Sollten sich Hinweise darauf ergeben, dass sich auch vom Verfassungsschutz beobachtete Strukturen an Antifa NRW beteiligen, würden diese innerhalb von Antifa NRW beobachtet“, erklärt die Behörde im Landesinnenministerium gegenüber der Zeitung und wartet mit der Erklärung auf, dass Antifaschismus „nicht per se extremistisch“ sei. Es würden „nicht alle Gruppen, die den Namen ,Antifa‘ tragen, zum extremistischen Spektrum“, gehören, heißt es aus Düsseldorf. Für den Verfassungsschutz seien insbesondere die „gewaltbereiten autonomen Strukturen problematisch.“

Wie „problematisch“, zeigen die linksterroristischen Aktivitäten der jüngsten Zeit. Eine linksextremistische Gruppierung rund um die Studentin Lina E. sollen Personen, die von den Linksterroristen als „Rechtsextreme“ gebrandmarkt wurden, ausgespäht und mit Waffen attackiert haben. Die Bundesanwaltschaft macht die Gruppe unter anderem für den Überfall auf eine Gaststätte im thüringischen Eisenach mit sechs Verletzten im Oktober 2019 verantwortlich. Der Inhaber wurde zwei Monate später noch ein weiteres Mal nachts vor seiner Wohnung von einer größeren Gruppe attackiert, unter anderem mit Schlagstöcken, einem Hammer und Stangen. Die Genossen der „Autonomen Antifa“ rechtfertigen „Gewalt gegen Faschisten“. Diese sei „sehr wohl eine politische Haltung und Handlung“ und „Faschisten gehören mit allen Mitteln und auf allen Ebenen bekämpft“.

Hierzu greift die Antifa tief in ihre linksterroristische Gewaltkiste. So wurde in Thüringen  vor wenigen Tagen erneut eine Immobilie in Brand gesteckt, die als Treffpunkt von „Rechtsextremisten“ genutzt wird. Hinter dem Stromausfall in München in der vergangenen Woche, wo 20.000 Haushalte betroffen waren, wird ebenfalls ein Anschlag von Linksextremisten vermutet.

Politik und Medien bespielen seit Jahren die angebliche Harmlosigkeit linker Gewalt. Jedoch sprechen das dazu verfügbare Zahlenwerke eine eindeutige Sprache: Seit das Erfassungssystem „Politisch motivierte Kriminalität“ (PmK) im Jahr 2001 eingeführt wurde, führen deutlich mehr linke als rechte Gewalttaten. Von 2001 bis 2020 verübten Linke 27.907 Gewalttaten gegenüber 20.761 von rechts. Bei den gefährlichen Körperverletzungen sowie insbesondere bei Brandstiftungen und beim Landfriedensbruch liegen linke Gewalttäter weit vorne.

Trotzdem teilt der „Verfassungsschutz“ in NRW mit, nach wie vor stünden Aktionen gegen Rechtsextremisten im Vordergrund. Unter anderem sei mit den Protestbewegungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen eine „weitere Facette des ,Engagements gegen rechts‘ hinzugekommen“, heißt es wahnwitzigerweise, trotz massivem linksextremistischen Gewaltpotenial. Des Weitere wird der „Kampf gegen rechts“ jährlich mit mehr als 100 Millionen Euro Steuergeld subventioniert und linken bis linksextremistischen Akteuren übereignet. (SB)