Panikmedien schon ganz heiß: Massenschnelltests werden bald schon für die „vierte Welle“ sorgen

Covid-Panikmache auch ganz ohne Covid (Symbolbild:AJR_photo/Shutterstock)

Es kommt genauso wie erwartet; der absehbare Rückkoppelungseffekt der Lockerungen macht sich schon nach der ersten bundesweit geöffneten Woche bemerkbar: Weil erst 16 Millionen Deutsche geimpft sind und über entsprechende Impfnachweise verfügen (und nur rund 2 Millionen über einen theoretischen Genesenenausweis verfügen), ist der Großteil der Bevölkerung auf die stetige Durchführung von Schnelltests angewiesen, um die neuen Freiheiten „genießen“ zu können. Die Folge sind Millionen von Tests – und damit zwingend steigende Inzidenzwerte.

Es ist mittlerweile beängstigend, dass dieser unvermeidliche Zusammenhang – mehr Öffnungen gleich mehr Tests gleich höhere Fallzahlen, die dann wiederum zu Schließungen führen – von den meisten Zeitgenossen nicht begriffen wird. Und genauso wenig von den Leitmedien, die – ganz wie von ihnen erwartet – diesen logischen Zusammenhang und Wahrnehmungsfehler ignorieren und wieder und wieder von „steigenden Kurven“ und neuen „Wellen“ sprechen – obwohl die Virusausbreitung unverändert bleibt oder sogar weiter zurückgeht.

Die Regierung hat ihre Untertanen kalt erwischt: Niemand – außer einzelne Statistiker und Außenseiter der Virologie, die deswegen geschnitten und lächerlich gemacht werden – hinterfragt diesen Schwachsinn. Der große, seit über einem Jahr laufende Intelligenztest für alle Deutschen geht in die nächste Runde – und es deutet alles darauf hin, dass dieses Volk auch weiterhin famos durchfällt: Das starre Festhalten an nicht repräsentativ-systematisch, sondern rein kumulativ erhobenen Test-„Inzidenzen“ als einzige Bemessungsgrundlage des Infektionsgeschehens wird – genau so wie von den Architekten dieses perversen Mechanismus beabsichtigt – unhinterfragt hingenommen. Der Automatismus an willkürliche Schwellen gekoppelter Maßnahmen – „ab 100 Bundesnotbremse, unter 50 weitreichendere Lockerungen usw.“ ist so fest in den Köpfen eingebrannt, dass er inzwischen wie eine rote Ampel oder die Zeitansage respektiert wird.

Neverending Story geht immer weiter 

Die Öffnungsschritte sind noch nicht einmal überall umgesetzt – da ist, ganz logisch, schon ist die erste künstliche „Trendwende“ zu verzeichnen – und wird begierig von den Alarmisten (und Vertretern der Fraktion „Wir sind noch mitten in der Pandemie“ bzw. „Es kann noch lang keine Entwarnung gegeben werden“) aufgegriffen, welche die nächste Mutantenheimsuchung, die „vierte Welle“ kaum abwarten können. „Focus“ vermeldet gestern erregt: „“Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle nimmt zu!, und schreibt: „Die Zuwachsraten der Corona-Infektionen in Deutschland steigen wieder leicht an.“ Kein Wort über den entscheidenden, ja einzigen Grund dafür: Die Messungen schießen durch die Decke. Es ist, als würde in jeder Straße geblitzt – und dann wundert sich jeder und jammert, die Deutschen würden immer mehr rasen.

Noch wird es dauern, bis sich dieser Effekt überall bemerkbar macht; vorerst wird – ganz normal für diese Jahreszeit – Corona noch weiter zurückgehen. Doch wenn nun pro Woche Dutzende Millionen Schnelltests durchgeführt werden und man die Falsch-Positivenrate optimistisch auch nur bei 1 Prozent ansetzt, dann haben wir spätestens in einem Monat die nächste „Welle“. Wetten? (DM)