Ausländerfeindlich auch in Krisenzeiten? Corona-Mutanten offenbar ohne Chance in Deutschland

Foto: Frau mit Mundschutz (über dts Nachrichtenagentur)

In seinen letzten Atemzügen bäumt sich die Republik noch einmal auf und zeigt ansatzweise, wie wehrhaft sie einmal gegen fremde Übergriffe war. Andere würden natürlich behaupten, dass in Deutschland die Ausländerfeindlichkeit auch in Krisenzeiten nicht vollends zum Erliegen gekommen ist:

In Deutschland verändert sich der Anteil der Coronavirus-Varianten kaum. Das geht aus dem wöchentlichen Bericht zu den Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland des RKI hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Analyse zeige in der 19. Kalenderwoche einen stabilen Anteil von 90 Prozent der sogenannten „britischen“ Mutante B117, heißt es in dem Bericht.

Die mit Südafrika in Verbindung gebrachte Mutation B1351 verringerte ihren Anteil auf rund ein Prozent, die indische Variante B1617 bleibt fast unverändert bei rund zwei Prozent. Angesichts insgesamt in den letzten Wochen zurückgehender Neuinfektionszahlen haben sich demnach auch die neuen Mutationen nicht weiter ausgebreitet.

Derweil üben sich die „Üblichen Verdächtigen“ weiterhin in Alarmismus:

Intensivmediziner geben noch keine Entwarnung in Bezug auf die täglich zu erwartenden Todeszahlen. „Da muss ich ganz ehrlich sagen, würde ich noch zwei bis drei Monate abwarten bis wir in einen Bereich kommen, wo wir unter zehn an oder mit Covid-19 Verstorbene zu beklagen haben“, sagte DIVI-Präsidiumsmitglied Uwe Janssens der RTL/n-tv-Redaktion. Derzeit werden laut DIVI-Intensivregister 1.386 Covid-19-Patienten beatmet.

„Beatmete Patienten mit Covid-19 haben immer noch eine Sterblichkeit zwischen 40 und 60 Prozent“, so Janssens weiter, „sodass wir allein aufgrund dieses Umstands Menschen haben werden, die leider auch noch in den nächsten Wochen an Covid-19 oder mit Covid-19 versterben werden.“

Derweil hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 4.640 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 27 Prozent oder 1.673 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 36,8 auf heute 34,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 84.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 39.200 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 166 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 945 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 135 Todesfällen pro Tag (Vortag: 150).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 88.940. Insgesamt wurden bislang 3,69 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden. (Mit Material von dts)