So läuft das: Schauspielerin Eva Herzig nach „freier“ Entscheidung gegen Impfung gefeuert

Schauspielerin Eva Herzig (Foto:Imago/Siebinger)

Mit der Impffreiwilligkeit ist es dasselbe wie mit der Meinungsfreiheit: Formal existiert sie – nur muss dann der, der davon Gebrauch macht, „mit den Konsequenzen leben“. Und so wie bei Personen mit unerwünschter Gesinnung ein falsches Wort, ein verfänglicher „Feindkontakt“ oder Applaus von der falschen Seite zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Stigmatisierung führen kann, reicht neuerdings dann eben auch „Impfverweigerung“ aus, um kaltgestellt und geschnitten zu werden.

So ergeht es aktuell der beliebten österreichischen Serienschauspielerin Eva Herzig, die seit drei Jahren in der ARD-Reihe „Steirerkrimi“ die Chefin der Spurensicherung mimt. Weil Herzig nicht wohl ist beim Gedanken, sich einen Experimentalimpfstoff in den Körper jagen zu lassen – sprich: sie ihre „Impffreiheit“ wahrnimmt -, wurde sie prompt gefeuert – und wird in den beiden kommenden Folgen der populären TV-Reihe nun nicht mehr mitspielen. Und das, obwohl sie keinerlei Affinität zum „Leugner“-Lager oder zu angeblichen „rechten Verschwörungstheorien“ hat, Bedenklichkeitssiegel, mit denen die Spaltpropaganda der Corona-Choreographen zurückhaltende und kritische Bürger inzwischen gewohnheitsmäßig belegt.

Denn sachlich, plausibel und vor allem absolut legitim ist ihre Begründung, warum sie sich nicht impfen möchte: „Diese Impfung ist mir noch zu unerforscht. Ich habe zu viele Berichte gelesen über Impfschäden. Die Langzeitfolgen einer Impfung sind auch noch nicht klar„, so Herzig gegenüber „Bild am Sonntag„. Die Zeitung konnte es nicht lassen, die Schauspielerin dennoch ins Zwielicht zu rücken: Herzig sei „in den vergangenen Wochen mit Aussagen aufgefallen„, die „der Querdenker-Szene zugeordnet werden„. Als Beleg dieser Behauptung führt „Bild“ an: Herzig bezweifle – „bei inzwischen weltweit 3,7 Millionen Corona-Toten“ – ein Massensterben, glaube, dass „Masken den Kindern den Sauerstoff nehmen“ und rede von „guten Behandlungsmöglichkeiten. Aus „Bild“-Sicht also alles dubiose Standpunkte.

Nein zur Impfung – ab ins „Leugner-Lager“

Was genau jedoch ist an diesen Aussagen falsch? Erstens gab es weltweit keine 3,7 Millionen „Corona-Tote“, sondern „an und mit Corona Verstorbene“ – worunter also sämtliche Menschen fallen, bei denen unabhängig von der tatsächlichen Todesursache zum Zeitpunkt des Ablebens ein positiver Sars-CoV2-Test vorlag. Zweitens führen Masken tatsächlich zu einem Rückstau an erwärmter, feuchter Atemluft und senken den Anteil an sauerstoffreicher Frischluft (was jeder, der unbeschwertes Atmen und Denken nicht verlernt hat, fernab allen pandemischen Selbstbetrug auch weiß) -und zwar durchaus in einem Maße, das vor allem Kinder als beklemmend erleben. Und drittens existieren sehr wohl wirksame medikamentöse Alternativen zur Verhinderung schwerer (aktuell gerade wieder ein neues Plasma-Liquid-Sprühnasengel), die mindestens ebenso wirksam sind wie die Impfungen.
Eigentlich bräuchte sich Herzig überhaupt nicht zu rechtfertigen, weshalb sie Nein zur Impfung sagt – wenn es sich bei der „Impffreiwilligkeit“ nicht um eine weitere zynische, politische Lüge, einen faulen Mythos handeln würde. Dass sie es tat und ihr trotzdem gekündigt wurde, dass für sie jetzt beim „Steirerkrimi“ Schluss ist (und wenn sie Pech hat, mit der gesamten Karriere), ist ein weiteres Lehrstück der Methode „Bestrafe einen, erziehe hundert“. Vor allem, weil im impfverhetzten, spritzengeilen Kultur- und Medienbetrieb mit Abweichlern und Außenseitern bis heute kurzer Prozess gemacht wird.

Ganz im Sinne der neuen Gesundheitsdiktatur erklärt die zuständige Produktionsgesellschaft Allegro Film als Begründung für Herzigs Rausschmiss, dieser sei ein Gebot der Sorgfaltspflicht. Bei einer Serie wie den „Steirerkrimis“ befänden sich schließlich ständig etwa 50 Personen am Set, „für die wir als Produktionsfirma die Verantwortung haben… dazu zählt vordringlich und ohne Zweifel, dass alles zu vermeiden ist, was die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden könnte„, zitiert „Bild“ einen Sprecher. Der Verzicht auf eine Impfung, die weder den Geimpften noch andere vor Reinfektionen schützen kann, soll also gesundheitsgefährdend sein? Da half Herzig nicht einmal der Verweis auf ihre Rolle als alleinerziehende Mutter und die Sorge um ihre Kinder, sollte die Impfung für sie mit noch so unwahrscheinlichen Nachwirkungen oder Schadfolgen einhergehen.

Diskriminierung Nichtgeimpfter bei Kindern und Jugendlichen

Apropos Kinder: Dass die Impf-„Freiheit“ gerade auch bei den Jüngsten eine Illusion bleiben wird (und anders als von den sturen Pharmalobbyisten in den Regierungen, die gegen den Rat einer Mehrheit der Ärzte und sogar gegen die Empfehlung der Ständigen Impfkommission auf Teufel komm raus die ab 12-jährigen zum Schuss verführen wollen, eben gerade NICHT „ganz besonders respektiert werden wird„, wie das Gesundheitsministeriums erklärt), zeichnet sich bereits jetzt ab. So spricht sich die SPD-Bundesfamilienministerin laut „dts Nachrichtenagentur“ für „gezielte Impfungen von Kindern mit Vorerkrankungen“ aus – als „wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie“, denn „auch bei Kindern und Jugendlichen könnten gesundheitliche Risiken oder Vorerkrankungen vorliegen„.

Natürlich dürfe die Teilnahme am Präsenzunterricht „nicht davon abhängig gemacht werden, ob eine Schülerin oder ein Schüler geimpft ist„, so die Ministerin weiter. Soweit kommt es wohl – jedenfalls für den Anfang – tatsächlich noch nicht; indem jedoch nicht nur die Impfungen der Betreuer und Lehrkräfte vorangetrieben wird, sondern jetzt ganz gezielt einzelne Gruppen von Kindern geimpft werden, wird sich nach und nach auch der Druck auf jedes nichtgeimpfte Kind erhöhen. Und das schon bei „intelligenten“ Erwachsenen massenweise zu beobachtende, irrationale Ausgrenzungsverhalten gegenüber Impfmuffeln wird bei Kindern, leider alterstypisch, zu offenen Diskriminierungen, Anfeindungen (Beschimpfungen als Virenschleudern u.ä.), zu traumatisierender Ausgrenzung und einem nie dagewesenen Mobbing führen, an dem sich subtil, wenn auch womöglich oft unbewusst auch die pädagogischen Aufsichtspersonen beteiligen werden. All das ist absehbar.

Nach der Wegsperrung und sozialen Deprivation einer ganzen Generation im Lockdown mit unzähligen psychischen Spätfolgen bahnt sich hier das nächste Verbrechen der Politik an der Jugend an. (DM)