Dumm? Dreist? Oder beides? Grüner Verkehrssenator Tjarks muss jetzt doch Corona-Bußgeld zahlen

Anjes Tjarks (Bild: Sandro Halank, siehe Link, CC BY-SA 3.0)
njes Tjarks (Bild: Sandro Halank, siehe Link, CC BY-SA 3.0)

Ein weiteres, besonders dreistes Exemplar aus der Corona-Elite: Hamburgs grüner Verkehrssenator Anjes Tjarks. Tjarks pocht beim Volk auf die Einhaltung und verhängt wahnwitzige Bußgelder. Er selbst posierte „oben ohne“ bei den kleinen Klimahysterikern von „Fridays for Future“. Nach billigen Ausreden muss der Fotomodell-Senator nun ein Bußgeld berappen.

Dass für den normalen Corona-Bürger andere Regeln gelten, als für die Polit-Elite, das dürfte mittlerweile auch der devoteste Corona-Maßnahmen-Warrior mitbekommen haben.

Ein besonders dreistes Exemplar aus diesem elitären Kreis: Hamburgs grüner Verkehrssenator Anjes Tjark. Der Grüne, der wie viele seiner Genossen denkt, Regeln gelten nur das doofe Corona-Volk, präsentierte sich Mitte März ober wichtig bei einer Veranstaltung der Klimahysteriker-Truppe „Fridays for Future“ in Hamburg. Während der Corona-Bürger dazu verdonnert wurde, Masken zu tragen, modelte der grüne  Tjarks „oben ohne“ vor der Kamera. Zu dieser Dreistigkeit gesellte sich sodann mutmaßlich Dummheit: Hamburgs Verkehrssenator postete die Aufnahmen, die ihn ohne Maske vor dem gemalten FFF-Klimaziel von 1,5 Grad steht — die FFP2-Maske allerdings nur lässig in der Hand haltend und nicht wie vorgeschrieben über Mund und Nase zeigen – auf Facebook und Instagram. Dazu das üblich grüne Parole: „Es liegt an uns, jetzt endlich zu handeln und die Klimakatastrophe zu verhindern.“

Die AfD-Fraktion reagierte auf Tjarks Fotosequenz mit einer Pressemitteilung, woraufhin der Verkehrssenator das Oben-ohne-Posting aus den Sozialen Medien entfernen ließ und dies durch ein Foto mit Maske ersetzte. Neben dem Versuch seiner Behörde, den Vorfall herunter zu spielen und seiner billigen Ausrede: „Für ein Foto habe ich dabei kurz die Maske abgenommen“, kam dann doch eine Anzeige eines Bürgers gegen den Grünen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Eindämmungsverordnung.

Die damalige Nachfrage der Bild-Zeitung, ob Tjarks nun das Bußgeld zahle (plus 28,50 Euro Verwaltungsgebühr) oder den Betrag spenden werde, wurde nicht beantwortet.

Tjarks, fast schon überflüssig zu erwähnen, dass der Grüne Erziehungswissenschaft, Anglistik und Sozialwissenschaften studierte, muss nun das zahlen, was andere „Corona-Verbrecher“ auch zahlen müssten: ein Bußgeld von 150 Euro plus 28,50 Verwaltungsgebühren. Nun ist es aber so, dass es sich bei dem Grünen um einen Senator handelt, der selbst laut und schrill nach Corona-Strafmaßnahmen geschrieen hatte und darüber hinaus mutmaßlich eine Vorbildfunktion inne hat.

Es ist aber auch so, wie es Hamburgs AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann in einer Presseaussendung darstellt: „Grüne und Sozis ohne Anstand und Sinn für Recht und Gesetz“. Tjarks ist bei Weitem nicht der einzige linke Politfunktionär, der glaubt, für ihn gelten andere Gesetze: „Auf Party-Senator Grote folgt der nächste peinliche Fauxpas im rot-grünen Senat. Wiederholt pfeifen sie auf ihre eigenen Corona-Auflagen. Offenbar haben Grüne und Sozis weder Anstand, noch haben sie einen Sinn für Recht und Gesetz“, so Nockemann. Mit entsprechenden Prüfungen hat die Hamburger Bußgeldstelle Erfahrung: Sie hatte Innensenator Andy Grote (SPD) im vergangenen Jahr eine 1000-Euro-Strafe aufgebrummt, weil der mit Freunden unerlaubt seine Wiederwahl gefeiert hatte.

Rücktritt, so wie von der AfD und FDP gefordert? Nein. Groten lehnte einen Rücktritt schlichtweg ab. Irgendwelche Konsequenzen? Ja! In Anlehnung an Grotes Corona-Party etablierte sich in der Hamburger Partyszene der Begriff „groten“ für das Abhalten von Feiern unter Ausblendung aller Abstandsgebote. (SB)