Kleinkinder werden Laborratten: Pfizer/BioNTech wollen Corona-Impfstoff ab 3. Lebensjahr testen

Impfung Kleinkind (Bild: shutterstock.com/Von Africa Studio)
Impfung Kleinkind (Bild: shutterstock.com/Von Africa Studio)

Obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) bislang keine Empfehlung für Corona-Impfungen an Kindern erteilt hat, weiten auch in Deutschland der US-Pharmariese Pfizer und der deutsche Impfstoff-Durchstarter BioNTech ihre Studien am lebenden Körper auf Kleinkinder ab zwei Jahren aus. 

Die Arzneimittelagentur EMA der EU hatte Ende Mai die Impfungen mit Vakzinen der Pharmaunternehmen BioNTech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab dem Alter von 12 Jahren zugelassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nannte das „eine großartige Nachricht“. Die EU-Kommission erteilte offiziell die Zulassung für die Mitgliedländer.

Nun hat das US-Pharmaunternehmen Pfizer die Tests seines Impfstoffs mit dem Unternehmen Biontech auf Kinder unter zwölf Jahren ausgedehnt. In dieser Woche begann die  Studie an Fünf- bis Elfjährigen.

In einigen Wochen sollen dann Kleinkinder ab sechs Monate für eine Studie dazu geholt werden, berichten Medien übereinstimmend. Die „männlichen oder weiblichen Teilnehmer, die zum Zeitpunkt der Teilnahme mindestens 2 Jahre alt sind“ sollen laut Studienkonzeption über einen Zeitraum von sechs Monaten nach Verabreichung der dritten Impfdosis unter Beobachtung stehen. Die Studie selbst, so heißt es, werde sich über einen Zeitraum von 14 Monaten erstrecken.

Jedoch gibt es von der Ständigen Impfkommission (STIKO) in Deutschland bislang noch nicht einmal eine Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren. Wie das Magazin RT berichtet soll diese Empfehlung der STIKO aber die notwendige „Voraussetzung für eine eventuelle Corona-Impfung von Kindern“ in Deutschland sein.

Arzt impft „versehentlich“ neunjähriges Mädchen gegen den Willen der Eltern 

Ein Vorfall in einem Impfzentrum im Landkreis Augsburg zeigt den ganzen Corona-Impfwahnsinn, der nun auch auf Kinder ausgedehnt werden soll auf: Ein Vater wurde von seiner 9-jährigen Tochter zum Impftermin begleitet. In der Impfkabine hätte der Arzt das Mädchen gefragt, ob es denn Angst vor Spritzen habe. Der Arzt habe daraufhin den Oberarm des Mädchens desinfiziert, der Vater habe das noch als Spaß wahrgenommen. Doch plötzlich setzte der Mediziner die Spritze, die das Vakzin von Biontech enthielt und nur für Personen ab zwölf Jahren eine Notfallzulassung besitzt. Wie die Augsburger Allgemeine weiter berichtet, habe der Arzt den Fehler eingesehen und „bitterlich geweint“, die Familie habe gebetet, dass der Irrtum keine gesundheitlichen Folgen für seine Tochter hat. Dem Mädchen gehe es laut der Zeitung derzeit gut. Es wurde nach dem Vorfall nach Auskunft des Vaters stationär aufgenommen und 24 Stunden beobachtet. Der Vater stellte Anzeige bei der Polizei. (SB)