Wahlen sind das üblere Glücksspiel

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Und da ist er wieder, dieser unendlich große Elefant, der hier irgendwo mitten im Raume steht, nur niemand kann ihn sehen. Vielleicht liegt es daran, dass er sich verhält wie „Schrödingers Katze“, womöglich nicht ganz so kuschelig. Eine falsche Bewegung des Koloss und das ganze schöne Demokratie-Porzellan wäre dahin. Da müssen wir schon arg aufpassen, dass sowas nicht passiert. Oder aber, mit Blick auf Schrödingers Katze, einfach nicht zu genau hinsehen, denn nur so kann der Status Quo auf unbestimmte Zeit erhalten bleiben.

Jetzt haben wir mal wieder Wahlen abgehalten, jüngst die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Bemerkenswert dabei ist abermals, dass unsere Demoskopen für sich doch in Anspruch nehmen exakte Arbeit zu leisten. Noch Wochen vor der Wahl sahen die Spezialisten die CDU irgendwo im Bereich unterhalb der 30 Prozent auf einem absteigenden Ast herumdümpeln. Oh Schreck, selbst die AfD sollte die Union gemäß einiger Prognosen womöglich noch überrunden … was für eine Katastrophe! Merkel hätte sicher sogleich von einem „inakzeptablen Vorgang“ posaunt und eine sofortige Wiederherstellung der Demokratie angeordnet.

Glücks- und/oder Manipulationsfaktoren

War das alles lediglich zum „Bangemachen“ oder vielleicht doch nur für „Schrödingers Katz“? Wie von Geisterhand waren es am Tag der Abrechnung fast 10 Prozent mehr für die CDU. Mit rund 37 Prozent … entgegen so mancher Erwartung … machte sie sich aus dem Staub. Oder handelt es sich dabei vielleicht doch eher um eine schnödere Form des Glücksspiels? Vielleicht gar so etwas: CasinoOhneDeutscheLizenz.guru trustworthy? Ja wirklich, Glücksspiel ist kalkulierbar, nur wird das ungern hinzugesagt. Naja, mit den Lizenzen nehmen wir das nicht immer so genau. Die Erfahrung lehrt uns, dass es eher „die Interessen“ sind die den Ausgang solcher Veranstaltungen bestimmen. Die nächste Frage ist natürlich, wie gut eigenen sich die deutschen Wähler überhaupt als Zufallsgeneratoren, wo doch die Demoskopen behaupten sie wären berechenbar?

Oh Sakrileg … jetzt ist er da, der Zweifel an der Wahl. Zumindest sollte man doch die Diskrepanz zwischen den Prognosen und dem tatsächlichen Ausgang der Wahl nicht einfach so vom Tisch wischen, obschon wir das regelmäßig genau so machen. Das Urvertrauen in die deutsche Korrektheit, auch bei den Auszählungen, scheint ungebrochen. Das ist in Zeiten von „Lug und Trug“, dem eigentlichen Wesen der aktuellen Politik, eine schlechte Grundannahme. Nur die offensichtliche Ratlosigkeit angesichts „Schrödingers Katze“ in der Wahlurne darf uns nicht weiter paralysieren. Nur wie kommen wir alledem bei?

Mathematik kann manchmal Wunder wirken

Es ist wahrlich nicht so, dass wir bei dieser Betrachtung gerade beispielloses Neuland betreten müssen. In einem geradezu „antiken“ Aufsatz zu dem Thema haben sich bereits einige Mathematiker daran abgearbeitet. Manipulation bei Bundestagswahlen?[Cicero]. Der verlinkte Beitrag ist unter diesem Blickwinkel überaus lesenswert. Über diverse mathematische Modelle, vorzugsweise mit dem Benfordschen Gesetz der Statistik, haben die Mathematiker den Nachweis geführt, dass unsere Wahlen eben gerade nicht fei von Manipulation sind.

Mithin haben die Wissenschaftler den Beweis geführt, dass da in der Wahlurne etwas abgeht, was sich bislang unserer Beobachtung und damit seiner finiten Feststellung entzieht. Wir dürfen aber zuverlässig annehmen, dass da etwas passiert. Über Art und Umfang schweigen sie sich geflissentlich aus, zurecht, denn dafür müsste man die Wahlen detailliert untersuchen. Bislang wurden immer noch hinreichend Gründe gefunden genau solche Ermittlungen zu verhindern. Warum eigentlich, wenn wir doch angeblich ein völlig manipulationsfreies System haben?

Weitere Posaunen die keiner hören will

Gerade bei den letzten US-Präsidentschaftswahlen waren diese Posaunen keinesfalls zu überhören. Mit mächtigen Ohrenstöpseln und schwarzen Brillen konnten Mainstream und Establishment gerade noch so eben dem Souverän glauben machen, dass alles in bester Ordnung sei. In diesem Zusammenhang wurde bereits darüber gemunkelt, dass selbst die Wahlen in Europa seit Jahren manipuliert seien. Inzwischen kocht diese Suppe in den USA wieder hoch, selbstverständlich von den Medien ungern beachtet. So findet in Arizona derzeit eine vollständige forensische Untersuchung der US-Präsidentschaftswahl 2020 statt. Erste Zwischenergebnisse lassen Albträume wahr werden.

Sollten sich die Betrugsvorwürfe in den USA auch nur annähernd bewahrheiten, kämen wir selbst in Europa nicht umhin, unser Wahlsystem einer kompletten Prüfung zu unterziehen. Nicht zuletzt sollen europäische, deutsche und viele andere internationale Standorte an der digitalen Manipulation der US-Wahlen beteiligt gewesen sein. Soviel zum Hörensagen. Als weitere kleine Einstimmung auf das unerledigte Thema hier noch der Verweis auf einen eigenen Bericht: Massive AfD-Verluste zwischen Hochrechnung und Endergebnis: Wahlbetrug à la Trump?[Journalistenwatch]. Immerhin hört man es in der Wahlurne mächtig rappeln, was zurzeit noch dafür spricht, dass Schrödingers Katze noch lebt.

Wenn Wahlmaschinen tatsächlich zu hacken sind, Stimmen auf dem elektronischem Übertragungsweg gedreht werden können, dann ist es überaus naiv anzunehmen, dass bestimmte Spieler es nicht versuchen werden. Und um bei der Lebenserfahrung zu bleiben, darf man getrost annehmen, dass es vorzugsweise die Nutznießer solcher Praktiken sind, die uns den Blick darauf bis zuletzt verwehren wollen. In diesem Sinne ist es ein guter Tipp, in den nächsten Monaten etwas angestrengter auf die in den USA stattfindenden forensischen Wahlprüfungen zu schauen.