Super-Heuchler UEFA gibt sich bunt und woke – doch die EM wird mit Blutgeld gesponsert

Knie-Kult im Profifussball: Auch heute Abend wieder in Wembley - unter deutscher Beteiligung (Foto:Imago/Huebner)

Wie alle Sportverbände und pseudo-gemeinnützigen Organisationen unserer Zeit schreibt sich auch die UEFA weltanschauliche Anliegen und linke Zeitgeistideale auf die Fahnen – und stellt in ihrer aktuellen Kampagne alle Phrasen aus dem „woken“ Antidiskriminierungs- und BLM-Setzkasten in den Vordergrund – gegen „Rassismus, Homophobie, Sexismus“ und so fort. Doch dieselbe UEFA hat überhaupt kein Problem damit, sich ihre Fußball-Europameisterschaft von Staatskonzernen menschenverachtender Regimes und Diktaturen sponsern zu lassen.

Zum Beispiel vom chinesischen Elektrokonzern Hisense, der laut Recherchen eines australischen Thinktanks von uigurischen Zwangsarbeitern in Umerziehungslagern der KP-Diktatur profitiert, in denen Folter, Vergewaltigung und Zwangssterilisation an der Tagesordnung sind, wie „Bild“ schreibt. Oder von Qatar Airways, der nationalen Airline des absolutistisch regierten Golfstaates, in dem Menschenrechte keine Rolle spielen.

Schon die FIFA hatte bei der Vergabe der Fußball-WM 2022 an die dortigen Scheichs keine Probleme mit sklaventreiberischen Arbeitsbedingungen ausgebeuteter Gastarbeiter aus Südasien, die dort die Stadien aus dem Boden stampfen müssen. Und natürlich darf auch die weltweite Terror- und Islamismusfinanzierung durch Katar nicht unerwähnt bleiben: Neben anderen verbrecherischen Mörderbanden unterstützt das Emirat auch die islamistische Terror-Organisation Hamas in Gaza.

Und der Energie-Riese „Gazprom“, der zu über 50 Prozent Putins Regime gehört und zur Finanzierung der russischen Aggressionspolitik in Syrien und der Ukraine beiträgt, ist als EM-Sponsor ebenfalls wohlgelitten.

Wo die Regenbogenfahnen wehen…

Und während Spieler gegen „Rassismus“ niederknien und die bunten Regenbogenfahnen wehen, da stört es bei der UEFA (wie auch bei den wichtigsten Profiliga-Vereinen des Kontinents) anscheinend keinen, dass in all den Heimatstaaten dieser Geldgeber Rassismus und Homophobie zum Alltag gehören. Vor allem was die Verfolgung von Schwulen anlangt, nehmen sich China, Russland und die arabischen Golfstaaten nichts.

Treffend zitiert hierzu „Bild“ zitiert den FDP-Außenexperten Bijan Djir-Sarai, der es für unerträglich findet, dass „Despoten und Terrorunterstützer durch ihre Finanzierungsmöglichkeiten die sportliche Bühne für Propaganda und Imageverbesserung missbrauchen können„. Bei verlogenen Kommerzshows wie EM und WM, die den Seelenverkauf im Fußball eindrucksvoll dokumentieren, überrascht diese Doppelmoral jedoch wenig. (DM)