Wie großzügig: Spahn will „gestuftes“ Ende der Maskenpflicht, doch andere blocken

Foto: Fahrgäste mit Maske in einer U-Bahn (über dts Nachrichtenagentur)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 549 mutmaßliche Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 51 Prozent oder 568 „Fälle“ weniger als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 17,3 auf heute 16,6 neue „Fälle“ je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 45.100 positiv Getesteten aus, das sind etwa 24.500 weniger als vor einer Woche.

Bekanntlich waren die Masken zumindest an der frischen Luft eh nur ein Zeichen der Unterwerfung, jetzt könnten sie für die Träger auch noch das Symbol der staatsgläubigen Hosenscheißer werden:

Denn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich, nachdem der Druck immer größer wurde, nun ebenfalls freundlicherweise für ein Ende der Maskenpflicht ausgesprochen. „Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: in einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen entfallen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote nach und nach auch drinnen.“

Das Tragen von Masken sei aber auch ohne Pflicht weiter zu empfehlen, so Spahn, etwa bei Reisen oder Treffen in Innenräumen. Mehr Sicherheit gebe es nur, wenn alle Anwesenden geimpft oder regelmäßig getestet seien. Von diesem Montag an fällt in Dänemark die Maskenpflicht bis auf wenige Ausnahmen weg.

Auch in Deutschland mehren sich die Stimmen, die Lockerungen in diesem Bereich verlangen.

Doch es gibt natürlich auch die Masken-Hardliner:

CSU und SPD zum Beispiel dämpfen die Hoffnungen auf ein rasches Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Raum. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte der „Bild“: „Ich kann nur davor warnen, so zu tun, als sei Corona schon vorbei.“ Er halte die Abstandsregeln und die Maskenpflicht „für die geringste Zumutung und für einen sehr guten Schutz nach wie vor“.

Ähnlich äußerte sich sein SPD-Kollege Lars Klingbeil: „Ich glaube, es verlangt uns als Gesellschaft nicht viel ab, wenn wir jetzt im öffentlichen Nahverkehr, dort, wo wir wirklich auf Menschen treffen, wenn wir dort die Masken weiterhin tragen. Ich halte das für richtig.“ Wenn die Corona-Mutation sich nicht als so krass erweisen sollte, wie man im schlimmsten Fall befürchten müsse, dann sei das „eine Frage von Wochen“, sagte er der „Bild“.

Klingbeil weiter: „Die sollten wir uns noch an diese Regeln halten und die Masken tragen“.

Spahns „Empfehlung“ wird uns dann in aller Deutlichkeit zeigen, wer an die Lügen der Bundesregierung und ihrer Wirrologen geglaubt hat und sich aus Angst vor Ansteckungen lieber weiterhin hinter den „Jammerlappen“ versteckt.

Das könnte allerdings auch noch zu weiteren Spaltungen in der Gesellschaft führen. Auf der einen Seite diejenigen, die es genießen, endlich wieder frei atmen zu können und auf der anderen Seite diejenigen, die in ihren Mitmenschen potentielle Mörder sehen.

Und wer Masken als geringe Zumutung empfindet, ist ein Menschenrechtsverachter. n(Mit Material von dts)