Maskenhersteller und Apotheker melden sich zu Wort. Es geht nur um Kohle!

Es geht nur ums Geschäft. Auch in der Apotheke (Foto: Von hedgehog94/Shutterstock)

Es gibt ja tatsächlich noch Leute, die glauben, in der Pandemie ginge es um die Gesundheit der Bevölkerung. Doch die ganzen Skandale um Jens Spahn, um die korrupten Bundestagsabgeordneten und die pharmaindustriefreundlichen Verordnungen und Gesetze zeigen doch deutlich: Hier wurde mit der Angst vor Ansteckungen ein neuer Markt geschaffen, der einige und nicht wenige reich machen kann – natürlich überwiegend und wiedermal auf Kosten der Steuerzahler:

Genau deshalb ist es zum Beispiel für die Maskenhersteller besonders wichtig, dass die ohnehin schon verängstigten Bürger so lange wie möglich mit diesem Jammerlappen vor dem Gesicht herumlaufen:

Trotz der Debatte um die Maskenpflicht bleiben Hersteller der Atemschutzmasken deshalb auch gelassen. Sie rechnen in den kommenden Wochen zwar durchaus mit einem Einbruch der Nachfrage, gehen aber weiterhin von einem erhöhten Bedarf aus, hat eine Umfrage des „Handelsblatts“ (Donnerstagausgabe) unter den führenden Maskenproduzenten ergeben. „Wir rechnen mit stark fallenden Absatzzahlen“, sagte Nico Feichtinger, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens Günter Zühlsdorf.

Er will sich mit den Masken künftig stärker aufs Ausland konzentrieren, auf Länder, „in denen noch nicht so viele Menschen geimpft sind“. Ähnlich sieht es der Medizintechnikkonzern Drägerwerk. „Wir gehen davon aus, dass es international bei einem größeren Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung bleibt. Das betrifft natürlich auch Masken“, sagte eine Sprecherin. Die Hoffnung der Unternehmen auf stabile Geschäfte ruht auch auf dem erhöhten Hygienebewusstsein der Menschen. „Wir alle haben während der Pandemie gelernt, dass durch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz auch die Infektionszahlen bei Grippe oder Erkältungen gesunken sind“, sagte Kai Rinklake, Geschäftsführer des Maskenherstellers Skylotec.

„Hier tun wir gut daran, von den Asiaten zu lernen und den Schutz unserer Mitmenschen in unsere Benimmregeln zu integrieren.“ Stefan Kön, Geschäftsführer des Herstellers TechniSat Digital, sagte: „Auch wenn die Verkaufszahlen der Masken jetzt im Sommer zurückgehen, gehen wir stark davon aus, dass es im Herbst wieder einen rasanten Anstieg der Nachfrage geben wird und diese wird nicht nur von der Pandemie-Lage abhängen.“

Man hat es also offensichtlich geschafft, dass die Bürger nicht mehr ihr Immunsystem stärken, oder hier und da mal eine harmlose Erkältung riskieren, sondern dass sie sich hinter diesen Gesichtswindeln verschanzen, weil sie ihre Mitmenschen als potentielle Mörder betrachten. Dass damit der gesellschaftliche Zusammenhalt zerstört wird, interessiert die Profitgeier dann natürlich nicht besonders.

Auch die Apotheker haben sich durch die Einführung des digitalen Impfpasses auf weitere zusätzliche Profite gefreut:

Der Apothekerverband Nordrhein lehnt deshalb wohl auch die Senkung der Vergütung für die Ausstellung der digitalen Impfpässe ab. „Uns erreichen zahlreiche Beschwerden unserer Mitglieder. Sie sind entsetzt, dass nach noch nicht einmal drei Tagen Honorarkürzungen angekündigt werden“, sagte Verbandschef Thomas Preis der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Vergütung von derzeit 18 Euro auf voraussichtlich sechs Euro je Zertifikat zum 1. Juli senken. Wenn es dazu komme, würden viele Apotheken das Angebot einstellen, warnt Verbandschef Preis: „Viele Kollegen wollen den Service ab Juli einstellen, weil es finanziell nicht mehr tragbar ist.“ In sehr kurzer Zeit hätten Apotheken wieder einmal reagieren müssen, investieren und Personal schulen.

„Sie sehen sich jetzt zu Recht massiv vor den Kopf gestoßen.“ Um die neue Aufgabe durchführen zu können, hätten sie sogar höhere Betriebsversicherungen abschließen müssen. Jetzt bleibt man neben den Startinvestitionen auch auf diesen Ausgaben sitzen.

„Apotheken brauchen gerade auch in Pandemiezeiten Planungssicherheit, um ihren Versorgungsauftrag gewährleisten zu können“, mahnte Thomas Preis.

Mal abgesehen davon, dass Spahn mal wieder völlig chaotisch, dilettantisch und willkürlich agiert, sind die 18 Euro pro Ausstellung doch recht hoch, oder?

Aber was passiert, wenn die Apotheker den Service wieder einstellen, um den Druck gegenüber Spahn zu erhöhen? War’s das dann mit dem Sommerurlaub für die Bürger? Diese ganze Corona-Angelegenheit ist ein schmutziges Geschäft. Mehr nicht. (Mit Material von dts)