Corona-Rezo (Foto: Imago)
Corona-Rezo (Foto: Imago)

Laschet-Abfuhr für Rezo: Der Dumme August und der Kanzlerkandidat

Rezo ist der Künstlername jenes in präpotenten Wuppertaler Wichtes, der sich als Vertreter einer Jugendkultur gibt, für die er weder die Stimme zu erheben legitimiert ist noch vom Alter passt (der Mann wird kommendes Jahr 30). Mit einem unterkomplexen Geschwurbel sorgte er vor zwei Jahren mit einer CDU-Abrechnung auf YouTube für Aufsehen. Jetzt wollte er an diesen Medienerfolg anknüpfen – und passend zum Wahlkampf gemeinsam mit dem linksextremen Podcaster Tilo Jung („Jung & Naiv“) einen Videoabend mit den Kanzlerkandidaten durchführen. Doch Armin Laschet sagte Nein.

Damit zeigt Laschet erfreuliches Stehvermögen und Format – ein Markus Söder wäre vermutlich in die Falle getappt. Der Unionskanzlerkandidat tat gut daran, diese absehbare Showveranstaltung abzusagen, die nur seiner Vorführung und Lächerlichmachung gedient hätte – serviert von einem YouTube-Clown, dessen „Originalität“ sich ähnlich wie im Fall Sascha Lobo auf sein gefärbtes Haupthaar beschränkt. Die peinliche Selbstüberschätzung von Twitch- und YouTube-Affen, die sich als begnadete Sprachrohre einer „ganzen Generation“ fühlen, wurde durch Laschets Reaktion angemessen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Dass Laschet es zu Recht ablehnte, nicht nur Rezo, sondern auch einem der tendenziösesten, voreingenommensten und unsachlichsten Agitatoren des linken Mainstreams wie Tilo Jung  Rede und Antwort zu stehen, fand viel Zuspruch im Netz:

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(Screenshot:Twitter)

Benedikt Brechtken spottete auf Twitter an Rezos Adresse: „Hey, du bist nicht die junge Generation, sondern der peinliche Teil einer schon etwas älteren Generation.“ Und NZZ-Edelfeder Alexander Kissler schrieb: „Sollte Herr Laschet einen Videotermin mit Herrn Rezo abgelehnt haben, spräche es für Herrn Laschet. Schließlich wird kein neuer Vorturner für die infantile Gesellschaft gesucht, sondern ein Bundeskanzler.“ (DM)

 

 

 

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