WHO in Kampfstimmung: Frauen sollen keinen Alkohol mehr trinken

Linke wollen billiger saufen (Von Milan Ilic Photographer/shutterstock)

Nach der von ihr ausgerufenen Corona-Pandemie nimmt die WHO ihr nächstes Ziel zum „Wohle der Menschheit“ in Angriff: Nicht nur Schwangere, sondern auch Frauen im gebärfähigen Alter sollen in Zukunft keinen Alkohol mehr trinken. 

In einem ersten Entwurf des Alkohol Action Plan werden die Länder aufgefordert, das Bewusstsein für alkoholbedingte Schäden und seinen schädlichen Konsum zu schärfen und der Alkoholprävention bei Kindern, Schwangeren und Frauen im gebärfähigen Alter „angemessene Aufmerksamkeit“ zu widmen. Die DailyMail spricht von einem „Trink-Verbot“ für alle Frauen im gebärfähigen Alter. In Großbritannien wären davon weiblichen Wesen zwischen 15 und 45 betroffen.

Der WHO-Entwurf warnt davor, daß Alkohol Krankheiten verursacht, die Psyche beeinträchtigt, Gewalt fördere, die Produktivität senke und die fetale Entwicklung störe. Symptome bei Kindern, die im Mutterleib Alkohol ausgesetzt waren, können ein schlechtes Wachstum, Fehlbildungen des Gesichts sowie Lern- und Verhaltensprobleme sein. Dem will man seitens der WHO mit einem internationalen „Welt-Tag/Woche ohne Alkohol“ entgegentreten.

Die britischen Getränkehersteller laufen Sturm gegen diese neue Bevormundung: Man sei „äußerst besorgt“ über den Vorschlag der WHO. Er sei nicht nur sexistisch sowie paternalistisch und schränkt die Freiheiten der meisten Frauen ein, sondern gehe auch weit über den Aufgabenbereich der WHO hinaus, kritisiert Matt Lambert von der britischen Alkoholhandelsorganisation Portman Group.

Der WHO-Anti-Alkohol-Feldzug soll weltweit bis 2030 umgesetzt werden und sieht unter anderem die Überwachung des Alkoholkonsums vor, ein Werbeverbot für alkoholische Getränke und die Aufklärung/Verteufelung von Bier, Wein und Schnaps durch Medien und soziale Netzwerke vor. Weiter soll es nach WHO-Vorstellung die Verfügbarkeit von Alkohol eingeschränkt, Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer sowie Preiserhöhungen z.B. durch eine höhere Besteuerung geben.

Besonders abgesehen hat es die WHO auf Europa, denn hier gebe es den höchsten pro-Kopf-Konsum weltweit. Damit greifen die WHO und die ihr hörigen Regierungen nicht nur tief in das Selbstbestimmungsrecht der Menschen ein sondern schleifen eine europäische Tradition mit jahrtausender alter Geschichte.

Schon die alten Ägypter brauten Bier. Die Römer verehrten Bacchus als Gott des Weines, bei den Griechen war es Dionysos. Die Germanen stellten aus Honig und Wasser Met her.

Heute wird in allen europäischen Ländern vor allem bei festlichen Anlässen getrunken, somit gehören Feiern und Alkohol kulturell fast untrennbar zusammen. In den Mittelmeerländern Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich braucht es keinen besonderen Anlass, um ein Glas Wein zu genießen, hier herrscht die von Soziologen sogenannte „integrierte Trinkkultur“. (MS)