Na sowas aber auch: Würzburger Killer-Somali war IS-Anhänger

Islamistischer Terror (Symbolbild:Von Getmilitaryphotos/Shutterstock)

Die ersten und naheliegenden Befürchtungen bestätigen sich: Die Bluttat von Würzburg hatte einen islamistischen Hintergrund. Der 24-jährige Somalier, abgelehnter Asylbewerber und seit seiner Ankunft in Deutschland 2015 bereits polizeilich mehrfach durch Gewaltdelikte bekannt, war offenbar IS-Anhänger; in seiner Unterkunft, einem Obdachlosenheim, fand die Polizei – wohl vom Täter vor der Attacke weggeworfenes – Propagandamaterial im Müll. Und: Er sagte der Polizei, er habe seinen „persönlichen Dschihad“ verwirklichen wollen. 

Damit dürfte wohl auch klar sein, dass es sich nicht – wie anfänglich von Beschwichtigern und Verharmlosern (auch und vor allem in den öffentlich-rechtlichen Medien, getarnt als „journalistische Zurückhaltung“) – um eine Beziehungstat handelte. Übrigens auch nicht um eine Spontantat aus psychischer Unzurechnungsfähigkeit, und schon gar nicht um eine Verzweiflungstat eines Fluchttraumatisierten. Hier mordete ein Krimineller, ein Terrorist, einer, dem der Umgang mit Blankwaffen und womöglich Schlimmerem in Fleisch und Blut war. Augenzeugen berichteten von der Grausamkeit und Zielstrebigkeit, mit der der Mann seine Opfer angriff – drei von ihnen, alles Frauen, ermordete er noch im Woolworth-Kaufhaus mit dem dort gestohlenen Messer.

Apropos Frauen: Die Tat richtete sich gezielt gegen Frauen, laut Aussagen der Polizei nach erster Vernehmung des Killers habe dieser einen dschihadistischen Feldzug führen wollen. Westliche, unverhüllte Frauen waren hier offenbar das Hauptziel. Dass solche vormittelalterlichen Subjekte den Weg nach Deutschland finden und hier ihre tödlichen Ideologien verwirklichen können, scheint niemand der Regenbogenfraktion auf die Barrikaden zu treiben, die Weltoffenheit und Toleranz predigen und nicht müde werden, die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland zu dekretieren. Wenn es dann in Deutschland zugeht wie in praktisch allen Ländern, wo derselbe Islam dominiert, dann behaupten sie, die Taten hätten überhaupt nichts mit dem Islam zu tun. Ali Utlu kommentiert hierzu: „Muslimische Täter sind immer psychisch krank, aber rechtsextreme Täter immer bei klarem Verstand. Entweder produziert des Islam viele psychisch Kranke, oder Taten von Muslimen sollen heruntergespielt werden.

Und auch dies brachte Utlu heute, in treffendem Sarkasmus, auf Twitter, dem nichts hinzuzufügen ist:

(Screenshot:Twitter)

Dass der frauenmordende Jung-Afrikaner, wie heute Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann laut „Bild“ heute bekanntgab, erst wenige Tage vor dem Anschlag in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden war, ist hier kein entlastender Grund (zumindest darf es ebenso wenig einer sein wie im Fall des Hanau-Attentäters). Eher gereicht er zur strafrechtlichen Belastung all jener Politiker, Ärzte, Beamten und Sicherheitsbehörden, die ihre Pflicht grob vernachlässigt haben, indem sie die deutsche Bevölkerung – wie so viele andere – vor dieser wandelnden Zeitbombe nicht geschützt haben. Für die Rund-um-die-Uhr-Begleitung von „Gefährdern“ – rund 600 islamistische sind dem BKA derzeit bundesweit bekannt – gibt dieser Staat viele Millionen Steuergelder aus; offenbar ist eine riesige Zahl an Schläfern darin noch gar nicht erfasst. Denn der Würzburger Täter war nicht in dieser Gruppe geführt worden. Und er war ganz sicher eines nicht: Ein Einzelfall. (DM)