Nach dem Urlaub: Gehen Sie direkt ins „Gefängnis“?

Foto: Ein Pärchen wartet am Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)

Die gefährliche Delta-Variante verbreitet sich in Deutschland immer mehr, bei den Pandemie-Profiteuren läuten deshalb auch sämtliche Alarmglocken. Auch wegen diesen hochbrisanten Zahlen?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen vorläufig 538 mutmaßliche Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 36 Prozent oder 304 „Fälle“ weniger als am Sonntagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 5,9 auf heute 5,7 neue „Fälle“ je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 16.600 angeblich positiv Getesteten aus, das sind etwa 12.000 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun „nur noch“ 8 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 369 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 53 Todesfällen pro Tag (Vortag: 54).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 90.754. Insgesamt wurden bislang 3,73 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Das ist natürlich höchst dramatisch und da muss die Politik natürlich handeln:

Deshalb sollen Reiserückehrer aus dem Auslands-Sommerurlaub wegen der Delta-Mutation des Coronavirus auch strenger nach Impfausweisen und negativen Tests an den Grenzen kontrolliert werden. „Im Gegensatz zum letzten Sommer sind in ganz Deutschland flächendeckende Testsysteme aufgebaut“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetscheck (CSU) der „Bild am Sonntag“. Er ist gleichzeitig Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz.

„Entscheidend ist, dass vor Einreise getestet wird und die Testnachweise an den Grenzübergängen und den Flughäfen nicht nur stichprobenartig kontrolliert werden.“ Hier seien Bund und Land in enger Abstimmung, um engmaschige Kontrollen während der Reisezeit sicherzustellen, so Holetschek.

Das heißt nichts anderes, als dass die Reiserückkehrer dann direkt ins „Gefängnis“, auf Neu-Deutsch in die Quarantäne gesteckt werden könnten, da sich das RKI mit Sicherheit parallel anstrengen wird, sämtliche Urlaubsgebiete wieder als Hochrisikogebiete umzumünzen und sich die Gesunden, aber Nichtgeimpften einen Urlaub im Ausland nicht vermiesen lassen wollen. (Mit Material von dts)