Grüner Umgang mit Kritik an Plagiatorin Baerbock: Das Ende der Pressefreiheit

Baerbock (Bild: shutterstock.com/Von Foto-berlin.net)
Baerbock (Bild: shutterstock.com/Von Foto-berlin.net)

Die voraussagbaren Reaktionen der Grünen auf den neuesten Skandal um ihre Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock folgten gestern wie erwartet: Von einer bösartigen Rufmordkampagne, von einem Vernichtungsfeldzug und einem Versuch, die grüne Kanzlerin zu verhindern und die Kandidatin zu demontieren, war da die Rede. Schlimmer noch war jedoch die freimütige und vorauseilende Schützenhilfe vieler linker, tendenziöser Mainstream-Medien, die sich der Verschwörungstheorie eines Anti-Annalena-Komplotts anschlossen. Auf die objektiv beweisbaren, über jeden Zweifel erhabenen Plagiatvorwürfe gingen sie nicht ein.

Das Verhalten der freiwillig gleichgeschalteten Grünsympathisanten im deutschen Medienzirkus (beispielhaft etwa ARD-Mann Philipp Menn in der „Aktuellen Stunde“ beim „Westdeutschen Rundfunk“, der von einer „Kampagne“ fabulierte), vor allem aber der arrogante und jeder Selbstkritik abholde Umgang der Grünen mit dieser neuesten Affäre der zunehmend zur Problem-Personalie geratenden Spitzenkandidatin lassen schaudern – werfen sie doch ein ungutes Licht auf die Medienverhältnisse, die uns im Falle einer grünen „Machtergreifung“ (oder auch nur einer von den grünen maßgeblich dominierten Koalitionsregierung) blühen: Die Meinungsfreiheit kann sich dann ebenso wie die unabhängige Presse endgültig beerdigen lassen, und wie einst in der DDR gibt es nur noch Hofmedien und genehme „Organe“.

Daran arbeiten die entsprechenden Hausmedien der Grünen anscheinend gerne aktiv mit:

(Screenshot:Twitter)

Doch auch die Grünen gehen in die Gegenoffensive – nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ – und das, obwohl inzwischen selbst renommierte Juristen eine klare Urheberrechtsverletzung Baerbocks bestätigen und gar der Super-GAU von Passagenschwärzungen in dem Buch drohen. Vor allem gegen „Bild„, die über die Plagiatsvorwürfe in Baerbocks Wahlkampf-Buchkrampf „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ berichtet hatte, nachdem diese von einem österreichischen Plagiatsjäger ausführlich dokumentiert worden waren, schossen gestern Baerbock und ihr Bundesgeschäftsführer Michael Kellner scharf. „Bild“-Chef Julian Reichelt fand jedoch die passende Replik – und kommentierte diese unerträgliche Abwehrstrategie der Bevormundungspartei wie folgt:

(Screenshot:Bild.de)

Wahrscheinlich ist der Umgang mit freien Medien, die auch diesmal wieder die Hauptlast der Bekanntmachung und Verbreitung des rückgrat-charakterlosen Verhaltens der „Buchautorin“ Baerbock getragen hatten (so wie auch zuvor schon bei den biographischen Fakes dieser instinktlosen Möchtegern-Powerfrau), unter einer grünen (Co-)Regierung nochmals erheblich rabiater als unter Merkel. In Merkels Amtszeit fielen bekanntlich NetzDG, Datenschutz-Grundverordnung, eine den Social-Media-Providern auferlegte immer rigorosere Zensur- und Lösch- bzw. Sperrpolitik – alles Maßnahmen, die, über den milliardenschweren „Kampf gegen rechts“ und die aktive Förderung von loyalen Hofberichterstattungsverlagen und -sender, die Meinungsvielfalt bereits erheblich ausgedünnt und eingeengt haben. Wenn Baerbock mit am Ruder sitzt – ob als Kanzlerin oder Vize-Kanzlerin -, wird sich dieser Alptraum noch verschlimmern. (DM)