Inzidenz sinkt unter 5, RKI macht Kurzurlaub

Foto: Robert-Koch-Institut (über dts Nachrichtenagentur)

Die Lage entspannt sich – sehr zum Ärger der Pharma-Politiker und Pandemie-Profiteure – zusehends: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig nur noch 671 so genannte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 13,3 Prozent oder 79 Fälle mehr als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 5,0 auf heute 4,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche steigt, der Inzidenzwert aber gleichzeitig sinkt, ist nur möglich, weil das RKI aktuell zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hat, die in die Inzidenzwertberechnung nicht mehr eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 11.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 5.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 16 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Und es gibt eine weitere sehr gute Nachricht:

Das (RKI) veröffentlicht nämlich künftig an Wochenenden keine Corona-Impfdaten mehr. Auch die Situationsberichte zur Corona-Lage in Deutschland werden künftig nur noch montags bis freitags publiziert, teilte das RKI am Freitag mit. Bislang waren die Situationsberichte täglich, die Impfdaten täglich außer sonntags veröffentlicht worden.

Weiterhin jeden Tag soll man aber die Neuinfektionszahlen auf dem sogenannten „Dashboard“ abrufen können. Die RKI-Daten werden immer wieder hinterfragt und sind oft fehlerhaft. So werden bei den Impfdaten fast jeden Tag die Zahlen für alle zurückliegenden Tage korrigiert.

Selbst für den 27. Dezember, den offiziell ersten Tag der Impfkampagne, werden die Zahlen bis heute fast täglich geändert, mal nach oben, mal nach unten.

Zumindest macht damit die Zahlen-Manipulation am Wochenende eine Pause und die Bürger können am Samstag und Sonntag wieder befreit durchatmen. (Mit Material von ds)