Kreuzimpfungen als Menschenexperiment?

Foto: Impfkabine (über dts Nachrichtenagentur)

Die von der Pharmaindustrie gewünschte Durchimpfung der gesamten Weltbevölkerung, die am besten ab sofort mindestens dreimal im Jahr stattfinden sollte, damit – nicht nur – der Rubel für alle Zeiten rollt, ist ins Stocken geraten. Einfach weil der Sommer gekommen ist, so wie er jeden Sommer kommt und das Coronavirus, wie fast jedes Virus einfach verschwindet.

Damit der Stoff nun aber nicht massenweise in die Tonne getreten werden muss, müssen sich die „Pharma-Politiker“ immer wieder etwas Neues ausdenken. Jetzt gerade sind es die Kreuzimpfungen, von denen keiner weiß, welche gesundheitlichen Folgen sie langfristig haben. Auch das Chaos ist natürlich vorprogrammiert:

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt zum Beispiel, kritisiert die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Kreuzimpfung mit mRNA-Präparaten. Man sei überrascht worden und bei den Patienten sei Verunsicherung ausgelöst worden, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Die ad-hoc Anpassung der Empfehlung hat bereits am ersten Tag in vielen Praxen für einen enormen Mehraufwand gesorgt“, so der Mediziner.

Patienten erfragten, welchen Impfstoff sie nun bei der Zweitimpfung erhalten werden und wollten auch ihren Termin entsprechend vorziehen. „Für sie macht es natürlich – gerade mit Blick auf die anstehenden Sommerferien – einen großen Unterschied, ob sie neun bis zwölf Wochen auf ihre Zweitimpfung warten oder nur vier.“ Das stelle Ärzte und Praxisteams von einem Tag auf den anderen vor enorme logistische Herausforderungen – „gerade auch, weil der mRNA-Impfstoff nur begrenzt verfügbar ist“, sagte Weigeldt.

Auch der Beratungsaufwand steige deutlich, insbesondere für die Hausärzte, „die sich fleißig für die Impfungen mit Astrazeneca eingesetzt haben und somit sowieso schon einen deutlich höheren Aufklärungsaufwand hatten“. Gleichzeitig werfe die Mitteilung der Stiko noch viele Fragen auf, etwa was die Empfehlung für bereits zweimal mit Astrazeneca geimpfte Patienten bedeute und was bei einem „heterologen Impfschema“ der maximale Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung sei. Den Mindestabstand hatte die Stiko in ihrer jüngsten Empfehlung auf vier Wochen verkürzt.

Natürlich sei es Aufgabe der Wissenschaft, Empfehlungen dem aktuellen Erkenntnisstand anzupassen, sagte Weigeldt. „Das spricht aber nicht gegen eine klare Kommunikation und die frühzeitige Einbindung derer, die letztlich die Empfehlungen umsetzen. Wenn wir ins Schlingern kommen, dann auch die gesamte Impfkampagne.“

Die „Drückerkolonnen“ geraten angesichts der gigantischen Berge an nicht benutzten Impfdosen und versiegenen Geldquellen ebenfalls in Panik:

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Christian Karagiannidis, hat sich für die Beibehaltung von Impfzentren ausgesprochen. „Wir brauchen in Deutschland ein nochmals gesteigertes Impftempo“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Es komme jetzt auf jeden vollständig Geimpften an, um der „Delta“-Variante möglichst wenig Angriffsfläche zu geben.

„Fünf Prozent mehr oder weniger Geimpfte machen für eine eventuelle vierte Welle enorm viel aus.“ Karagiannidis sprach sich daher im Rennen gegen die Delta-Variante des Coronavirus gegen ein Ende der Impfzentren aus. „Die Impfzentren werden dafür auch künftig gebraucht, ich kann von einer Abschaffung nur abraten. Im Gegenteil: Wir müssen Impfungen in sozialen Brennpunkten mit mobilen Impfteams verstärken“, so der Intensivmediziner. Um die Folgen der Delta-Ausbreitung besser abschätzen zu können, forderte er eine Abkehr vom Fokus auf die Inzidenzwerte. „Ich plädiere für erweiterte Messwerte in der Pandemiebekämpfung. Mit steigender Impfquote ist der Inzidenzwert alleine weniger aussagekräftig, um die potentielle Gefahr für das Gesundheitssystem messen zu können“, sagte er. „Wir rechnen damit, dass die Inzidenzwerte im Herbst, wie in England aktuell schon der Fall, stärker steigen werden als die Zahl der Intensivpatienten“, so der Intensivmediziner. „Welche Gefahr die Delta-Variante aber für jüngere Menschen birgt, lässt sich im Moment noch nicht abschließend sagen“, sagte Karagiannidis.

Es gab einmal Zeiten, in denen der Schnupfen zum Leben dazugehörte, die scheinen endgültig vorbei zu sein.

Wie zynisch, wenn nicht menschenverachtend einige Politiker in diesem Zusammenhang agieren, zeigt uns wieder einmal die „Trompete des Wahnsinns“:

SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach hat sein Bedauern über die geringe Nachfrage nach dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca geäußert und nach Gesprächen im Freundeskreis von weggeworfenen Impfdosen berichtet. „Es ist leider erschreckend, dass die Nachfrage nach Astrazeneca in Deutschland stark eingebrochen ist“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Die Arztpraxen müssen auf Grundlage von Gesprächen mit befreundeten Ärzten bereits ein Drittel der vorliegenden Astrazeneca-Dosen vernichten, weil sie sie nicht rechtzeitig loswerden.“

Lauterbach hatte zuvor für Astrazeneca in Kombination mit mRNA-Impfstoffen wie Biontech und Moderna geworben und den Impfstoff als wichtiges Instrument in der Pandemiebekämpfung bezeichnet. Angesichts dessen erteilte er einer Abgabe der bereits vorliegenden und bestellten Impfdosen an andere Länder vorerst eine Absage. „Ich sehe keinen Grund dafür, Astrazeneca-Dosen an andere Länder abzutreten, solange wir noch keine Herdenimmunität in Deutschland haben. Bis dahin wird es aber noch mindestens einige Monate dauern. Wir sollten parallel die Produktion von Impfstoff für ärmere Länder fördern“, sagte er.

Ob wir jemals Herdenimmunität erlangen, ist allerdings fraglich. So lange solche gefährlichen Cocktails gereicht werden, wird das mit Sicherheit nicht klappen. (Mit Material von dts)