Ohne PCR-Tests keine Pandemie: „Österreichs Wieler“ redet Klartext

Die herbeigetestete "Gesundheitskrise" (Foto:Imago/Simon)

Es sind Aussagen, die man vom Robert-Koch-Instituts in Deutschland selbst dann nie hören würde, wenn sein Präsident, Cheftierarzt Lothar Wieler, von ihrem Wahrheitsgehalt persönlich zutiefst überzeugt wäre – weil ihre Konsequenzen eigentlich ein politisches Beben nach sich ziehen müssten: Ohne die künstliche Ausrufung durch die Who als solche, vor allem aber ohne die zu ihrem Nachweis milliardenfach-weltweit etablierten PCR-Tests hätte es nie eine Pandemie gegeben. Genau dies erklärte nun ohne Umschweife Dr. Franz Allerberger, Wielers österreichisches Pendant.

Allerberger ist im Nachbarland der Leiter der Abteilung Öffentliche Gesundheit in der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit – was ihn von Zuständigkeit und Kompetenzrahmen her zum „österreichischen Wieler“ macht, wie „RT Deutschland“ schreibt; und was er in eben dieser Eigenschaft im Interview mit dem deutschen Youtube-Kanal „OvalMedia“ an fachlichen Einschätzungen und Bewertungen nach 16 Monaten Corona-Krise zu sagen hatte, ist mehr als nur eine Sensation. Dass in den deutschen Mainstream-Medien darüber nichts zu lesen war, ist eine weitere Fußnote der gewohnheitsmäßigen Desinformation in diesem Staat.

Auch wenn Allerberger keineswegs die potentielle Gefährlichkeit des Virus leugnet: Corona sei definitiv „nicht so ansteckend, wie manche behaupten„, erklärt er. Wenn jemand nachweislich das Virus in sich trage, nachweislich Krankheitszeichen habe und trotzdem in zwei Tagen keinen Einzigen ansteckt, obwohl die Kontaktpersonen mit ihm in Quarantäne waren, „dann wird man schon ein bisschen hellhörig.“ Eine moderate Übersterblichkeit, die es in Österreich in bestimmten Risikogruppen gegeben habe, sei zwar gegeben; „aber es ist eben nicht der gravierende Unterschied (zur Grippe), den man am Anfang befürchtet hat„, so der Mediziner.

Wo lag nochmal der Unterschied zur Grippe?

Der Mediziner erläutert des Weiteren, dass „die Diagnostik“ zu Beginn der Krise in Österreich „extrem zentralisiert“ gewesen sei – was jedoch durchaus nicht nur nachteilig gewesen, sondern zudem Resultat der noch recht undurchsichtigen Situation zu Beginn der Pandemie gewesen sei. Allerdings sei die schnelle Etablierung des PCR-Verfahrens als Goldstandard und seine (global in den meisten Staaten angewandte) stereotype Durchführung – bei strenger Meldepflicht und konstanter Datenanalyse der Gesundheitsbehörden – auch der Grund für die Wahrnehmung und Aufrechterhaltung der Pandemie gewesen.

Denn auf die Frage, wie die Corona-„Pandemie“ wohl ausgesehen hätte, wenn es nie PCR-Tests gegeben hätte, antwortet der Experte: „Dann wäre Corona nach meinem Dafürhalten niemandem wirklich aufgefallen.“ Es sei nur die PCR-Methode gewesen, die es überhaupt erlaubt habe, den Erreger und seine Verbreitung das zu diagnostizieren“. Anders ausgedrückt: Wenn es PCR-Tests nicht gegeben hätte, wären entsprechende Infektionsfälle wohl unerkannt geblieben. „Nur, wenn ich hinschaue, komme ich dann drauf„, so Allerberger. Auch wenn er es so nicht formuliert, so ist die Bedeutung dieser Aussagen klar: Die Wahrnehmung und Reaktionen auf Corona waren zu jedem Zeitpunkt künstlich.

Und deshalb waren es auch die daraus abgeleiteten Folgeerscheinungen, der Pandemie – etwa die postulierte Überlastung der intensivmedizinischen Kapazitäten. In Wahrheit waren diese immer schon „auch bei Grippe und dergleichen“ zu beobachten gewesen; auch hier, so Allerberger, sei er sich nicht sicher, ob ein Corona-Effekt ohne PCR-Diagnostik „im großen Stil aufgefallen wäre„.

Auch die meisten Masken unwirksam

Und noch eine weitere Ketzerei erlaubt sich der österreichische Gesundheitsexperte: Zwar böten FFP-Masken in der Pflege einen gewissen Schutz und seien dort „wohl effektiv„, doch für den Normalbürger seien sie beim Tragen belastend; alle sonstigen Masken seien jedoch im Prinzip unsinnig gewesen: „Masken im Sinne von Mund-Nasen-Schutz und diese OP-Masken, wo man links, rechts, oben, unten reinschauen kann, das hat, wie wir zeigen konnten, für uns keine messbare Wirkung gehabt.“ Allerdings – soviel diplomatische Rücksicht nimmt Allerberger dann doch noch auf die Politik – sei diese Maßnahme insofern sinnvoll gewesen, als sie „öffentlichen Druck rausgenommen“ habe; der gesamtgesellschaftliche „Preis“ der Maskenpflicht sei aus seiner Sicht „überschaubar„.

Man könnte sich in Deutschland glücklich schätzen, einmal solche deutlichen Töne von einem gesundheitspolitischen Verantwortungsträger zu hören; doch dies wäre, bei servilen und regierungshörigen Funktionalisten wie Wieler & Co., undenkbar und käme einer Palastrevolution gegen das Corona-Regime gleich. Dabei wäre für die öffentliche Debatte auch bei uns ebenso belebend wie erlösend, wenn sich Gesundheitsfunktionäre auch einmal selbstkritisch und rational äußern würden – statt sich mit ihren vorgefassten Stanzen und alarmistischen Floskeln immer weiter vom Empfinden, den Ansichten und Wahrnehmungen der Bürger zu entfernen. (DM)