E-Akku explodiert: Und wieder brennt ein Wohnhaus fürs Klima ab

Feuerwehreinsatz bei Hausbrand (Symbolbild:Shutterstock)

Mit der Energiewende ist es so wie der Ausbreitung des Islam in Deutschland: Gelegentlich explodiert halt mal was. So wie am Freitagabend in Bremen: Da brannte ein komplettes Wohnhaus aus, nachdem der Akku eines E-Bikes Feuer gefangen und in die Luft geflogen war. Drei Verletzte, einer davon schwer, war – neben massiven Sachschäden – die Bilanz dieses weiteren Kollateralschadens eines Elektrogefährtes – und mit der staatlich geförderten weiteren Zunahme der E-Mobilität werden sich auch Zwischenfälle wie dieser häufen.

Sonst sind es eher Autos oder Kleinbusse, die plötzlich spontan oder beim Laden Feuer fangen und dann zumeist zu intensiven Dauerbränden führen. Hier war es ein wohl im Wintergarten vor dem Haus abgestelltes E-Fahrrad. Das Problem mit den darin – wie auch in den millionenfach die Städte vermüllenden E-Bikes – verbauten Lithium-Ionen-Großakkus beschreibt „Bild„, die über den Bremer Brand berichtete: Diese bestehen aus empfindlichen und leicht brennbaren Materialien – und explodieren bei falscher Handhabung gerne mal. Vor allem, wenn sie mit Billig-Ladegeräten aus Asien aufgeladen werden; doch auch starke Hitzeeinwirkung oder Quetschungen können, so die Zeitung, Explosionen verursachen.

Das Problem bei den Akku-Bränden – auch bei E-Autos wie Tesla – ist, dass sie fast unmöglich zu löschen sind und oftmals als ultima Ratio nur noch in einem Wassercontainer versenkt werden können; denn die im Inneren des Akkus freigesetzte Energie facht das Feuer immer neu an und führt zum sogenannten „thermal run-away“, der sich laut „Bild“ nur durch Kühlen des Akkus stoppen lässt. Je größer das Fahrzeug und damit der Akku, umso schwieriger die Löschung – und umso verheerender der Schaden.

Außer den apokalyptischen Umweltschäden, die bei der Lithiumförderung angerichtet werden, sind in der vermeintlich so segensreichen Ökobilanz also auch allfällige Brand- und Explosionsrisiken auf der Passivseite hinzuzufügen – die sich auch nicht besonders CO2-günstig auswirken. Aber Hauptsache, das gute Gewissen der urbanen Bevölkerung wird befriedigt. (DM)