Antifa schlägt mit Knüppel auf todkranken AfD-Politiker ein

Martin Hebner (Bild: IMAGO Metodi Popow)
Martin Hebner, AfD, Deutschland, Berlin, Bundestag, (61. Sitzung) , Breite Unterstützung für Globalen Migrationspakt im Bundestag, 08.11.2018 *** Martin Hebner AfD Germany Berlin Bundestag 61 session Broad support for Global Migration Pact in the Bundestag 08 11 2018

Dass Empathielosigkeit, dass Menschenverachtung gegenüber Andersdenkenden zum linken Genpool gehört, das hat die Geschichte – von Hitler, über Stalin hin zu Mao und Che Guevara – immer wieder in grauenvoller Art und Weise demonstriert. Auch der rot-lackierte Straßenmob aus den Reihen der #Antifa unterscheidet sich von ihren „Vorbildern“ in keinster Weise. Oder wie ist das „Wording“ dafür, wenn „#Antifaschisten“ aus diesem linksextremistischen Haufen einen im Sterben liegenden Familienvater bedrohen und mit einem Knüppel auf ihn einschlagen, nur weil er eine andere politische Sichtweise einnimmt?

Der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hebner liegt im Sterben. Der studierte Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler ist an en einem unheilbaren Hirntumor erkrankt und wird nur noch ein paar Tage zu leben haben. Das jedoch hielt „Aktivisten“ aus den Reihen der „Antifa“ nicht davon ab, der todkranken Mann mit einem Knüppel zu schlagen und sein Haus mit Parolen wie „warm anziehen“ zu beschmieren.

Martin Hebners Familie lebt aktuell – neben der Trauer um ihren sterbenden Vater und Ehemann – in Angst. Diese Angst vor linksextremen Antifa-Schlägertrupps hat sie dazu veranlasst, sich in sozialen Medien an die Öffentlichkeit zu wenden. Perverserweise hat die Polizei nach der Prügelattacke der Familie dazu geraten, besser keine Anzeige zu erstatten. Begründung: Es würde zu nichts führen, außer dass womöglich die Aggressionen der Linksterroristen noch zunehmen könnten.

Hier zu Dokumentationszwecken das Schreiben der Familie, veröffentlicht auf Facebook:

Unser Vater und Ehemann Martin Hebner wird sterben.

Es wird sich hier auch nurmehr um Tage handeln. Seinen nun etwas mehr als ein Jahr währenden Kampf gegen einen Hirntumor wird er verlieren. Die Situation in unserer Familie ist entsprechend mit Trauer erfüllt. Tatsächlich gab es nun auch in der näheren Vergangenheit Vorfälle, die diese Trauer auch mit Angst verbunden haben. Dabei geht es uns nicht um die Angst ein Familienmitglied zu verlieren. Wir haben Angst um unsere Mutter und unseren todkranken Vater seine letzten Tage unbehelligt zu verbringen.
Wir haben lange gehadert, diese Zeilen zu schreiben. Im Grunde ist uns jegliche Couleur der Politik in diesen Tagen vollkommen egal. In einer Situation wie dieser werden andere Themen wichtiger. Aber die letzten Attacken auf das Haus, in dem ein Mensch im Sterben liegt, zwingen uns nun einen Apell zu veröffentlichen.

Zur Erklärung: es ist nun schon seit vielen Monaten bekannt, dass unser Vater einen Hirntumor hat und an diesem sterben wird. Dennoch lassen die Attacken auf ihn und sein Haus auch in den letzten Monaten nicht nach. Nachdem er seine erste Hirn-Operation überstanden hat und wieder erste Schritte selbstständig gehen konnte, wurde er am Abend auf offener Straße attackiert. Hierbei ging es nicht um schlichtes Pöbeln, sondern um einen Mann mit einem Knüppel, der auf einen von Krankheit gezeichneten Menschen einschlägt. Kommentar der Polizei war doch keine Anzeige zu erstatten, da dies zum einen wenig bringe und zum anderen im Zweifel zu noch mehr Aggression führen würde. Zu diesem Zeitpunkt hat sich unser Vater schon längst von jedweder politischen Bühne zurückgezogen. Wir haben es nicht öffentlich gemacht, da für uns Ruhe und Sicherheit viel wichtiger sind als ein Fingerzeig auf Teile unserer Gesellschaft.

Heute Nacht hatte mein Vater wieder mal Besuch von der Antifa. Unter den Fenstern eines sterbenden Menschen, wurden Warnungen mit dem Titel „warm anziehen“ und dem Konterfei einer dem schwarzen Block wahrscheinlich nahestehender Person an das Haus geklebt. Drohungen dieser Art mögen auf viele andere harmlos wirken. Auf Menschen, die Tag und Nacht neben dem Bett eines Sterbenden wachen, hat das eine ganz andere Wirkung. Drohungen dieser Art verbreiten Angst in einer Zeit, wo es möglich sein sollte, sich von einem Vater zu verabschieden. Es wird einem Menschen gedroht, der nun wahrlich auch für die Antifa kein Ziel mehr sein sollte.

Warum aber wird in unserer Gesellschaft so etwas toleriert? Warum erheben sich in so einer Situation keine Kollegen aus dem Bundestag auch anderer Parteien um Situationen wie diese anzuprangern. Steht die richtige Parteicouleur inzwischen über Werten, die eigentlich für jeden Mensch selbstverständlich sein sollten? Warum unterstützt die Exekutive hier nicht und rät stattdessen zur Untätigkeit? Was sind das für Menschen, die die Familie eines Sterbenden bedrohen und dem Sterbenden nicht ein paar letzte schmerzlose Tage lassen? Wo ist die empörte Reaktion von Medien?

Tatsächlich erhoffen wir keine Antwort auf unsere Fragen. Wir bitten aber um Eines: Lasst unseren Vater und Ehemann in Frieden sterben und streut in diesem Haus nicht noch mehr Angst.

Die jouwatch-Redaktion wünscht Herrn Hebner wie seiner Familie viel Kraft, Zusammenhalt und Liebe, um diese schwere Zeit zu überstehen. (SB)