Geimpft oder gefeuert? „Impfbereitschaft“ bei Angestellten besonders hoch

Impfen, weil es alle machen: Credo deutscher Arbeitnehmer (Symbolbild: DCStudio/Shutterstock)

Für irgendetwas muss der abnorm aufgeblasene öffentliche Dienst in Deutschland ja gut sein: Keiner lässt sich für die angeblich ja „freiwillige“ Teilnahme an der Covid-Impfkampagne leichter einspannen, willfähriger beeinflussen und subtiler einschüchtern als die Beamten und öffentlichen Angestellten, die inzwischen fast 13 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer stellen – denn sie kuschen am schnellsten und reden sich blinde Gefolgschaft am einfachsten als „freiwillige Gewissensentscheidung“ schön.

Sie sind damit eine sichere Bank des Coronastaats und seiner regierenden Impflobbyisten bei der Durchimpfung des Landes – und ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zum Erreichen einer vermeintlichen „Herdenimmunität“ (ein Widerspruch in sich, bei dieser weltweit einzigartigen neuartigen Impfstoffklasse, die überhaupt nicht vor Ansteckungen schützen kann). Doch was für die Staatsdiener gilt, trifft letztlich auf alle abhängig Beschäftigten zu: Gruppenzwang und sozialer Druck funktionieren in Hierarchien am besten – und deshalb ist auch die Impfquote der Lohnabhängigen im Juni stark angestiegen und mittlerweile überdurchschnittlich hoch.

So hatten Mitte Juni bereits 71 Prozent der Arbeitnehmer mindestens eine Corona-Impfung; im Mai waren es noch 51 Prozent, wie der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Befragung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums berichtet. 39 Prozent der Befragten gaben demnach an, vollständig geimpft zu sein (Mai: 12 Prozent).
In der Gesamtbevölkerung betrug die Erstimpfquote 52 Prozent und 32 Prozent für abgeschlossene Impfungen. Ein Grund für die höhere Quote könne die Priorisierung bestimmter Berufsgruppen sein, so „dts Nachrichtenagentur“. Mitte Juni bekamen 56 Prozent aller Beschäftigten Impfangebote von ihren Unternehmen, 93 Prozent erhielten Corona-Tests angeboten. (DM)