Ich glaub‘ meine Schwein:In pfeift: Baerbock laut Spiegel die fähigste „Modernisiererin“ Deutschland

Das Nichts in Pose schleimt mal wieder bei muslimischen Wählern (Foto:Jouwatch)

Der glorreichen Reihe der großen kontrafaktischen Erzählungen – der „sichere Endsieg“ im April 1945, der „endgültige Sieg des Sozialismus“ November 1989 – fügt der „Spiegel“ gestern ein weiteres zweckoptimistisches Märchen hinzu: Das Blatt mutet seinen Lesern ernsthaft die Schnurre zu, die Deutschen würden Annalena Baerbock von allen Kandidaten am ehesten zutrauen, Deutschland zu „modernisieren“. Dies habe eine Umfrage des Blattes ergeben.

Wer da befragt wurde, um zu diesem bemerkenswerten Resultat zu gelangen, bleibt wohl das Geheimnis des „Spiegel“; sollte das behauptete Meinungsbild allerdings zutreffend sein, dann würde dies folgendes bedeuten: Ausgerechnet die unoriginellste, unprofessionellste, unseriöseste und überfordertste, zudem fachlich unqualifizierteste aller Kandidatinnen, die seit Monaten über die eigenen Unredlichkeiten und Mogeleien stolpert, soll dieses Land „retten“ – und das auch noch mit einem Wahlprogramm, das ausnahmslos alle Probleme dieses Landes nur akzelerieren und verstärken wird. Hier würde dann wortwörtlich der Baerbock zum Gärtner gemacht.

Abgesehen vom Totalausfall Baerbock, die selbst von vielen Grünen und Linken nicht mehr ernstgenommen wird, ist auch inhaltlich schwer vorstellbar, was der „Spiegel“ hier mit Hilfe des Meinungsforschungsinstituts Ciney herausgefunden haben will: Dass ausgerechnet die Grünen die Antwort auf die Probleme sein sollen, welche die Deutschen am dringendsten plagen.

(Baer-)Bock zum Gärtner gemacht

Das Aufbrechen verkrusteter Verwaltungsstrukturen und mehr Digitalisierung sind sicherlich Großbaustellen – doch wer zu ihrer Bewältigung ausgerechnet die Grünen als Heilsbringer sieht, vor allem was Bürokratieabbau anlangt, der kann auch einen Dingo als Herdenhund einsetzen. Keine andere Partei steht so sehr für noch mehr Planstellen, einen noch aufgeblähteren Kontrollstaat, noch mehr öffentlichen Dienst, Institutionalisierung von Ideologien und das Grundprinzip „mehr Staat wagen“.

Gerade die Corona-Krise, mit seinen wohl irreversiblen Zentralisierungs- und Verstaatlichungstendenzen, hat hier alle Voraussetzungen für eine völlig enthemmte Staats- und Planwirtschaft, klimaideologische Ausnahmetatbestände und einen autoritären Politikstil geschaffen. Ideale Voraussetzungen für die Grünen – egal ob ihre Lichtgestalt noch so viel biographisch hochstapelt oder schummelt, Bücher aus Fremdquellen zusammenkopiert und peinliche Stilblüten produziert, wann immer sie den Mund aufmacht. Vielleicht verstehen „Spiegel“-Leser das ja unter Modernisierung… (DM)