Transgenderismus: Wenn der Staat sich deine Kinder holt

Transgender (Bild: shutterstock.com/Von lazyllama)
Transgender (Bild: shutterstock.com/Von lazyllama)

Die Bundestagswahl wird auch ein Richtungsentscheid über die Zukunft unserer Kinder – angesichts immer aggressiver auftretender Transgender-Aktivisten, die eine ganze Generation junger Menschen sexuell verunsichern will, kritisiert Joachim Kuhs von den „Christen in der AfD„. Eine ehemalige Transfrau beschreibt, wie eine Mutter ihre 10-jährige Tochter vor der Geschlechtsumwandlung ohne elterliche Einwilligung rettete.

Die Regierungskoalition hat ihr „Transgender-Gesetz“ bis zur Bundestagswahl auf Eis gelegt, das jedem Menschen ab 14 Jahren das Recht geben will, auch ohne Einwilligung der Eltern sein Geschlecht selber zu bestimmen, so Autorin Birgit Kelle im Focus – möglicherweise weil es vor der Wahl zu unpopulär gewesen wäre.

Danach sei es Therapeuten und Erziehern nicht mehr möglich, eine angebliche Transsexualität Minderjähriger kritisch zu hinterfragen, sondern „zu einer strafbaren Handlung erklären, die laut §5 desselben Gesetzes mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden kann.“ Transgender-Aktivisten werde damit die Macht gegeben, entgegen dem Willen der Eltern Kinder zu Geschlechtsumwandlungen zu bewegen. Die Eltern könnten nichts dagegen tun.

„Mit diesem Gesetzentwurf übernimmt die Bundesregierung die wesentlichen Forderungen der Grünen. Bereitet die Union mit derlei Anbiederungen bereits die vielfach erwartete (und erwünschte) schwarz-grüne Koalition vor?“, fragt die Initiative Demo für Alle.

„Die ehemals christliche CDU/CSU hat sich leider völlig von christlichen Familienwerten verabschiedet, wie sich bereits bei der Brüskierung Ungarns durch Markus Söder in München gezeigt hat“, so MdEP Joachim Kuhs von den „Christen in der AfD“. „Die Wähler müssen wissen, was sie erwartet, wenn sie im Herbst eine Schwarz-Grüne Koalition bekommen, die nichts mehr mit der traditionellen Familie anfangen kann – sondern aktiv ihre Abschaffung betreibt.“

Die radikalsten Forderungen der Transgenderlobby werden mit Unterstützung der Union immer weiter normalisiert, so Kuhs, u.a. durch Initiativen wie der Matić-Resolution im EU Parlament, die u.a. die EU verpflichtet, Familienschutzsorganisationen zu „bekämpfen“, die sich gegen Gender- und LGBT-Propaganda einsetzen.

Die ehemalige Transfrau Walt Heyer beschreibt im Federalist den Fall der 10-jährigen Mindy (Name geändert), die in letzter Sekunde durch ihre Mutter vor Transgender-Aktivisten gerettet wurde. Kurz vor den Schul-Lockdowns habe Mindy die Schule gewechselt und all ihre Freunde verloren, so Heyer, und während der restlichen 4. und gesamten 5. Klasse nur Online-Unterricht gehabt, berichtete Mindys Mutter. Daraufhin hätten ihre besorgten Eltern Mindy zur Therapie gebracht. Ihre weitere Horrorgeschichte steht mittlerweile für viele, so  Heyer, die oft einem 5-Schritte-Muster folgten:

Schritt 1: Eltern ausschließen

Der erste Schritt der Transgender-Industrie sei es, die Kinder von ihren Eltern zu isolieren, so Heyer. Mindy wurde im Februar sechs Tage lang in der Klinik von ihren Eltern getrennt, die sie nur drei Minuten am Tag zu sprechen bekamen. Die 10-Jährige habe davor in ihrem ganzen Leben nur drei Nächte außerhalb von Daheim übernachtet. Nun wurden ihr Angstzustände und Depression diagnostiziert, nach dem Klinikaufenthalt durften die Eltern immer noch nicht an den Sitzungen teilnehmen oder darüber informiert werden. „Wo bleiben die Rechte der Eltern?“, fragt die Mutter.

Schritt 2: Schnelldiagnose Genderdysphorie

Aus der Diagnose „Angstzustände und Depression“ wurde sehr schnell eine Diagnose „Genderdysphorie“ und Verdacht auf Asperger-Syndrom, erzählt die Mutter. „Ich hatte das Gefühl, man hört mir gar nicht mehr zu. Ich sagte der Therapeutin und dem Kinderarzt, dass das alles erst mit dem Schulwechsel und dem Lockdown begonnen hat.“ Doch oft ignorierten heute Therapeuten naheliegende Erklärungen und scheinen die Gendertherapie als Allheilmittel zu begreifen, so Heyer: „Ich höre oft von Menschen, die es bereuen, sich als das andere Geschlecht identifiziert zu haben, die berichten, wie Therapeuten alle anderen Diagnose ignorierten. Das selbe ist mir auch passiert,“ so Heyer, der acht Jahre Gendertherapie hinter sich hat, die er heute als Fehler bezeichnet.

Schritt 3: Die Transsex-Identität bestärken

Laut Heyer zeigen Studien, dass die Bestätigung einer Trans-Identität durch offizielle Stellen die Psyche des Kindes verändert und oft erst die Weichen zu einer Transgender-Identität stellt. Ohne äußere Einflüssewürden die meisten Kinder mit Genderunsicherheiten im Laufe der Pubertät ihr biologisches Geschlecht wieder annehmen. Sie kommen darüber hinweg, wie man früher sagte.

In Mindys Fall gestand die Therapeutin offen, Mindy in Zukunft als männlich anreden zu wollen. Nicht immer würden die Therapeuten mit offenen Karten spielen, so Heyer, sondern würden die Eltern aktiv über ihre Gender-Umerziehungsmaßnahmen im Dunkeln lassen. Daraufhin habe ihre Mutter sich mit dem Thema auseinandergesetzt und u.a. das Video von Walt Heyers Auftritt bei der Heritage Foundation gefunden. „Ich habe Akteneinsicht verlangt und die Diagnose Genderdysphorie gefunden, obwohl es geschwärzt war. Dann haben wir der Therapeutin gesagt, dass wir uns anderweitig Hilfe suchen.

Schritt 4: Die Trans-Glorifizierung der Gesellschaft

Schon im Kindergarten werden Kinder heute mit Materialien konfrontiert, die LGBTQ- und Transgender-Identitäten glorifizieren. In Online-Foren würden Kinder heute ebenfalls für die Transgender-Ideologie rekrutiert und gefügig gemacht, so Heyer, wie auch von Lehrern und Gleichaltrigen. Mindy habe zwei ältere Online-Bekannte gehabt, die als „Verstärker“ fungiert hätten. „Nachdem sie mit ihnen online war, hat sie Panikattacken gehabt“, so die Mutter. Die meisten Eltern, die Heyer kontaktieren, berichten, dass ihre Kinder zuviel Zeit online verbringen. Oft stelle sich nach einer Änderung des Online-Verhaltens ein Ende angeblicher Genderdysphorie ein.

Schritt 5: Andere Meinungen verurteilen und zensieren

 Jeder, der die herrschende Transgender-Ideologie hinterfrage, laufe heute Gefahr, als „transphob“ zensiert und gesellschaftlich stigmatisiert zu werden, so Heyer. Der Psychiater Dr. Allan M. Josephson erlebte an der Universität von Louisville in Kentucky sein berufliches Aus, weil er die Transgender-Behandlung von Kindern kritisierte. In 20 US-Bundesstaaten müssen Therapeuten befürchten, ihre Zulassung zu verlieren, wenn sie Kinder vor dem Transgenderismus schützen wollen. Eltern, die ihre Kinder vor einer vorschnellen Geschlechtsumwandlung schützen wollen, werden als „transphob“ diffamiert und können das Sorgerecht verlieren.

Mindys Mutter sei es jedoch gelungen, ihre Tochter aus den Fängen der Transgender-Industrie zu retten, so Heyer. Ihre Tochter habe sich ihr irgendwann geöffnet und gestanden, dass ihre Probleme mit dem Schulwechsel und dem Lockdown begonnen hatten. „Sie ist nicht Transgender, sondern hat nur mitgespielt, weil ihre beiden Online-Freunde ihr das eingeredet haben. Sie hatte das Gefühl, dass sie nicht mehr ihre Freunde sein würden, wenn sie nicht mitmacht.“

Mindy habe selber zugegeben, nicht transsexuell zu sein, so Heyer. Ihre ehemalige Therapeutin habe versucht, aus einer verunsicherten Zehnjährigen eine Transsexuelle zu machen, die nur Freunde gesucht hat. „Zum Glück haben die Eltern diesem Wahnsinn ein Ende gesetzt. Für viele tausende andere geht das aber heute nicht so glimpflich aus.“

 

Walt Heyers Website für Geschlechtsumwandlungsopfer: Sex Change Regret