Runtergekommen: Lufthansa schafft „Damen und Herren“ ab

Lufthansa (Bild: shutterstock.com/Von Belish)
Lufthansa (Bild: shutterstock.com/Von Belish)

Wer künftig mit Lufthansa fliegt, wird endlich, endlich geschlechtsneutral an Bord willkommen geheißen. Wurde ja auch langsam Zeit, dass die Gefühle von rund 4000 Geschlechtern nicht verletzt und den geschellschaftsumformenden Forderungen der Gendermainstreaming-Lobby nachgekommen wird.

Dass die Lufthansa beim Genderschwachsinn mittendrin statt nur dabei ist, zeigt das ehemals 100%-Staatsunternehmen stolz wie bolle in den sozialen Netzwerken. So springt dem Benutzer beim Facebookauftritt penetrant die Regenbogenflagge ins Gesicht:

Damit man dem Gendermainstreaming-Diktat vollumfänglich gerecht wird, verzichtet die Lufthansa auf ihren Flügen künftig auf die Begrüßungsformel „Sehr geehrte Damen und Herren“. Auch das englische „Ladies and Gentlemen“ soll der Vergangenheit angehören, berichtet hierzu das Nachrichtenmagazin n-tv.

Die Crews wird nun dazu verdonnert, ihre Gäste mit geschlechtsneutralen Formulierungen an Bord willkommen heißen. Die Regelung gilt für alle Fluggesellschaften des Konzerns, einschließlich Austrian, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines, bestätigte eine Unternehmenssprecherin in Frankfurt. Infrage kämen ganz unterschiedliche Formulierungen wie „Guten Tag“, „Guten Abend“ oder auch einfach „Herzlich willkommen an Bord“. Die Entscheidung läge jeweils beim Chef oder der Chefin der Kabine – oder welchem Geschlecht sich dieser gerade zugehörig fühlt.

Die schwachsinnige Begründung lautet – man kann es beinahe schon auswendig aufsagen: „Uns ist es wichtig, dass wir in unserer Ansprache alle berücksichtigen“.

Der kämpferische FDP-Bundestagsabgeordnete Gerhard und ehrenamtlicher Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., stellt auf Twitter eine mehr als berechtigte Anfrage:

„Der Staat“ – sprich der Steuerzahler – stopfte in das Unternehmen sage und schreiben 9 Milliarden Euro Corona-Hilfe. Das Wording der Tagesschau hierzu: „Der Staat bewahrt die Fluggesellschaft demnach mit stillen Einlagen von insgesamt 5,7 Milliarden Euro, einem staatlich abgesicherten Kredit von bis zu drei Milliarden Euro und einer direkten Beteiligung an der Lufthansa in Höhe von 20 Prozent oder 300 Millionen Euro vor der Pleite.“

„Was da mit unserer Sprache gerade passiere, erinnere fast an einen Orwell-Roman, so BILD-Chef Julian Reichelt zum Gendermainstreaming-Schwachsinn der Lufthansa:


(SB)