Impfwerbung zur Sandmännchen-Zeit?

Foto: Werbung für Impfkampagne (über dts Nachrichtenagentur)

Die politischen „Drückerkolonnen“ sind im Vollrausch. Weil das mit den Absatzmärkten doch nicht so klappt, wie gedacht, müssen sie jetzt den unwilligen Konsumenten den Stoff auf Teufel komm raus aufs Auge drücken (besser in den Arm).

Von mobilen Impf-Kommandos ist die Rede, fixen am Stand und im Puff steht auf dem Plan und weil das alles wohl immer noch nicht ausreicht, wird uns der Wahnsinn wohl auch zur Sandmännchen-Zeit um die Ohren gehauen:

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch lehnt Schulschließungen und eine Impfpflicht für Lehrkräfte strikt ab und fordert stattdessen eine verstärkte Werbung fürs Impfen. „Die Impfkampagne sollte unter anderem auch mit TV-Spots beworben werden“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). Bartsch appellierte zugleich an die Lehrkräfte, Eigenverantwortung zu übernehmen: „Wir brauchen keine Debatte über eine Impfpflicht für Lehrerinnen und Lehrer, allerdings müssen sich Lehrkräfte ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein.“

Der Linken-Politiker, der auch Spitzenkandidat seiner Partei bei der Bundestagswahl ist, kritisierte die monatelangen Schulschließungen. Sie seien ein schwerer Fehler gewesen, der sich nicht wiederholen dürfe. „Familien brauchen Planungssicherheit, sodass es für sie keine weiteren Entbehrungen geben wird und Präsenzunterricht im Herbst stattfindet.“

Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis es eine neue Show mit Thomas Gottschalk gibt: „Wetten, dass…ich mich impfen lasse?“(Mit Material von dts)