Potzblitz: NRW-Umweltministerin befürchtet häufigere Wetterextreme

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Das Wetter kann wirklich machen, was es will, die Menschen sind immer unzufrieden. Mal ist es zu kalt, mal zu heiß, dann wieder zu nass oder trocken – Hauptsache man hat was zu meckern.

Seitdem es diese völlig alberne Klimadebatte gibt und sich eine zunehmend ungebildete und naive Generation die Rettung des Planeten in die Schülerhefte geschrieben hat, droht uns nun bei jedem Wetterwechsel der Weltuntergang.

Jetzt, wo es nach zwei Dürre-Jahren wieder etwas mehr regnet, natürlich auch, obwohl es das schon immer gab:

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) befürchtet angesichts von Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor Starkregen in Zukunft häufigere Wetterextreme in Deutschland. Die Städte sollten sich darauf so gut wie möglich vorbereiten, sagte sie der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „Das Wetter, das wir heute erleben, ist zumindest der Vorbote des Klimawandels. Extremereignisse wie Hitze, langandauernde Trockenheit oder eben Starkregen werden unseren Alltag künftig stärker bestimmen“, so die CDU-Politikerin. Daher müsse man sich gemeinschaftlich das Ziel setzen, NRW „klimafester“ zu machen, sagte Heinen-Esser. Mit fortschreitenden Klimaänderungen drohten große ökologische und ökonomische Schäden und nicht zuletzt Gefahren für Leib und Leben.

Die Bewältigung des Klimawandels werde von Jahr zu Jahr aufwendiger. „Der Klimawandel ist Realität und vor unserer Haustür angekommen“, so die Ministerin.

Jeder einigermaßen informierte Wetterfrosch weiß doch, dass solche Wetterextreme existieren, weil in China ein Sack Reis umgekippt ist.

Den Regen nutzt natürlich auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer von „Fridays for Future“. Sie und die ehemalige Chefin des UN-Klimasekretariats Christiana Figueres fordern eine Frist für den Umstieg vom Verbrenner auf hundert Prozent Elektrofahrzeuge bis spätestens 2035. Das schreiben sie in einem Gastbeitrag für das Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). Anlässlich des bevorstehenden Treffens zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden in Washington sowie der Präsentation des EU-Klimapaketes „Fit for 55“ in Brüssel appellieren die beiden Klimaaktivistinnen an die Regierungschefs der beiden großen Autonationen Deutschland und USA, beim Ausstieg aus der Verbrenner-Ära voranzugehen. „Die beiden Industriegiganten würden damit Städte und Lebensbedingungen auf der ganzen Welt verändern. Den globalen Transportsektor auf die Überholspur zu schicken wird nicht nur der Luftverschmutzung ein Ende setzen. Es ermöglicht darüber hinaus jene technologischen Fortschritte, die die Wissenschaft noch in diesem Jahrzehnt für erforderlich hält, um die Klimakrise zu bewältigen.“ Die Elektromobilität ist für die zwei Klimaschützerinnen keine Zukunftsmusik mehr.

„Jetzt muss sie skaliert werden, damit wir durch weniger und saubereren Verkehr erst an den Punkt kommen, an dem die Einhaltung der Klimaziele realistisch wird.“ Von den Fahrzeugherstellern hatte zuletzt Opel angekündigt, ab 2028 nur noch Elektrofahrzeuge zu produzieren. Auch Audi, VW, Volvo, Fiat, GM, Ford und Mercedes haben inzwischen Enddaten genannt, die auf ein Auslaufen ihres Geschäfts mit Verbrennungsmotoren zwischen 2030 und 2035 hinauslaufen, berichtet die FAZ. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet ebenfalls mit einer drastischen Beschleunigung der E-Wagen-Zulassungen.

Es geht, wie eben in allen Bereichen des Klimas und bei Corona dabei natürlich nur ums Geschäft – und den arbeitenden Bürgern so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen.

Und wir singen „Barfuß im Regen…“ (Mit Material von dts)