Endlich: Claudia Roth kommt ins Museum…

Claudia Roth (Foto: Imago)

…allerdings weder ausgestopft noch als Wachsfigur; nein: Die mit weitem Abstand nervtötendste Grünen-Matrone hat sich am Dienstag ins deutsche Fußball-Museum begeben, um dort den Fetisch der deutschen Fußball-Nationalelf („Die Mannschaft“) schlechthin entgegenzunehmen und zu berühren: Die (vermutlich noch schweißgetränkte) Regenbogen-Armbinde Manuel Neuers, jene heilige Reliquie der neuen Pride- und Respekt-Ersatzreligion, deren Anhänger mindestens so heuchlerisch sind wie die Katholiken zu Luthers Zeit mit ihrem Ablasshandel.

Den schwülstig-penetrant zelebrierten Gesten und Symbolismen, die den erfolglosen Kickern immerhin Haltungsnoten der linken Woke-Wächter einbrachten, folgt nun die kultische museale Anbetung dieses ideologischen Textils hinter Vitrinenglas. Andächtig und ehrfürchtig-schaudernd berichtete Roth auf Facebook, wie sie „die legendäre Armbinde, die Manuel Neuer beim EM-Spiel gegen Ungarn getragen hat“, berühren durfte: „Ein starkes und unglaublich wichtiges Symbol, das in die Fußballgeschichte eingeht und deshalb heute an das Deutsches Fußballmuseum in Dortmund übergeben wurde„, so Roth, und weiter: „Ich hatte die große Ehre, die Armbinde gemeinsam mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner entgegen zu nehmen.“ Also Vorsicht: Nicht Manuel Neuer, Manuel Neukirchner. Da wächst auch namentlich zusammen, was zusammengehört.

(Screenshot:Facebook)

Claudia „Fatima“ Roth hat grade es nötig, von „wichtigen Symbolen“ zu schwafeln. Sie, die einst mit Kopftuch, unterwürfig und demütig im Iran herumreiste, die vor den Mullahs kuschte und sich damit einem Regime anbiederte, das Schwule an Baukränen aufknüpfen und Frauen steinigen lässt, hat die denkbar abstoßendsten und verkehrtesten „Zeichen“ der deutschen Politik gesetzt. Wenn sich so eine zum Regenbogen bekennt, ist dies sogar noch verlogener als im Fall Neuers.

In anderen Ländern bewundert man im nationalen Fußball-Museum die Sieg-Fußbälle oder Pokale; in Deutschland dagegen huldigt man Tabernakeln mit Regenbogenbinden und Kniefall-Fotos, während sich die pride-divers-weltoffenen Toleranzkicker schon für die kommende Weltmeisterschaft fit machen – in einem Staat, in dem Homosexuelle ausgepeitscht und eingeknastet werden. Man weiß nicht, bei was sich hier schneller der Magen umdreht: Beim Anblick von Roths Buntland-Propaganda, oder angesichts dieser charakterlosen Heuchelei im deutschen Profi-Fußball. (DM)