Widerliche SPD-Hetze nach Tod von Bremer AfD-Politiker

Postum verhetzt: Der verstorbene AfD-Politiker Mark Runge (l.) (Foto:Imago/Stengel)

„Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ ist in diesem Deutschland kein Monopol der Rechten. Im Gegenteil: Bei SPD und Gewerkschaftern gehört sie offenbar zum guten Ton – und weil für ihr politisches Lager auf Facebook andere Bewertungsmaßstäbe gelten als für freie Medien, „Leugner“ oder „Rechtspopulisten“, können sie ihrem Hass dort freien Lauf lassen. So wie der SPD-Politiker und Deutsche-Bahn-Betriebsrat Peter Nowack aus Bremen.

Erkennbar anlässlich des gestrigen Ablebens des Bremer AfD-Bürgerschaftlers Mark Runge – und unmittelbar nachdem sich die Nachricht vom tragischen Tod des 38-jährigen, dreifachen Familienvaters verbreitet hatte – schrieb Nowack, der in Bremen kein Unbekannter ist und nicht unerhebliche Reichweite besitzt, auf Facebook folgendes (und dieser Post ist tatsächlich weiterhin online):

(Screenshot:Facebook)
Ein schönes Beispiel dafür, wie sich in manchen Köpfen NICHTS, aber auch gar nichts seit 1933 verändert hat – und wie schnell politisch geschürter Hass in Vernichtungswille und Menschenverachtung umschlagen kann. Auch wenn sich nur besonders bornierte, unsensible und grobschlächtige Zeitgenossen wirklich die Blöße geben, ihre Häme beim Tod von politischen Gegnern auch noch öffentlich auszuleben (die widerwärtigen Mobbingattacken der Antifa auf die Familie des vorletzte Woche an einem Hirntumor verstorbenen bayerischen AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hebner lassen grüßen): Das Dunkelfeld ähnlich tickender Zeitgenossen und selbstverstandener „Demokraten“ ohne jede Empathie und Mitgefühl ist weit größer, wue sich auch an den zustimmenden Smileys unter Nowacks Beitrag zeigte.
Noch peinlicher und verräterischer war dann allerdings Novacks unterirdischer Versuch, seinen Post als Missverständnis darzustellen: Er habe sich ja gar nicht auf Runge bezogen, sondern auf einen „Käfer„, der ihm das Hobbygärtnerleben schwermachte.
Der zynische Verweis auf die „vielfältigen Interpretationen“ machte die Sache allerdings nur noch schlimmer, ebenso wie Nowacks peinlicher Nachtrag, in dem er das ganze als eine Art Travestie, als Musterbeispiel einer ausufernden Netzdebatte hinzustellen versuchte:
Die Erbärmlichkeit und hartgesottene Kaltschnäuzigkeit des Verfassers geht allerdings auch vielen seiner eigenen Parteigenossen zu weit, wie sich den Kommentaren unter den Postings entnehmen lässt. Dass es selbstverständlich nicht um ein Insekt, sondern um den verstorbenen AfD-Politiker Runge ging (auch wenn dies von der Wertbeimessung her für einen wie Nowack offenbar keinen Unterschied macht), daran ließ der SPD-Hetzer keinen Zweifel – wie sich aus folgendem Dialog unter einem Kommentar unschwer herauslesen lässt:
Man kann nur hoffen, dass der Satz „Karma is a bitch“ zutrifft und der Glaube an eine höhere Gerechtigkeit nicht vergebens sein möge. Nicht die AfD, sondern Figuren wie Nowack sind es, die in diesem Land das politische und gesellschaftliche Klima vergiften, die Ausgrenzung, Spaltung und Entmenschlichung vorantreiben und damit zeigen, wie fruchtbar tatsächlich der Schoß noch ist, aus dem das Grauen von einst kroch. Die Arendt’sche „Banalität des Bösen“, sie offenbart sich heute vorrangig bei denen, die sich als „Antifaschisten“ ausgeben. (DM)