Müssen Lungenkrebspatienten ihre Behandlung bald selber bezahlen?

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Sehr viele Krankheiten entstehen wegen eines ungesunden Lebenswandels. Genau deshalb zahlt jeder in dieser Solidargemeinschaft auch seine Krankenkassenbeiträge, auch die Kerngesunden und Immunstarken.

Diese Solidargemeinschaft soll nun – wenn es nach den Asozialisten ginge – aufgekündigt werden:

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider will, dass Impfverweigerer ihre Corona-Tests auf Dauer selbst zahlen. „Wer da nicht mitmachen will, kann nicht erwarten, dass die Allgemeinheit dauerhaft alles für ihn finanziert“, sagte er T-Online mit Blick auf das stagnierende Impftempo. „Es gibt einen einfachen Weg aus der Pandemie – und das ist die Impfung“, so Schneider.

Die Gefahren bei einer zu großen Zahl vom Impfverweigerern sei groß: „Erreichen wir die Herdenimmunität nicht, gibt es das alte, normale Leben nicht zurück. Lassen sich viele nicht impfen, drohen vor allem im Herbst und Winter wieder extreme Einschränkungen.“

Die ist Erpressung, nicht mehr und nicht weniger. Außerdem wäre dann der Damm gebrochen, müssten wegen der Gleichbehandlung zum Beispiel Lungenkrebspatienten, die zu viel geraucht haben oder Adipöse, die zu viel Kuchen genascht haben, ihre Behandlungen ebenfalls selber bezahlen.

Typen wie Schneider sind eine Gefahr für Deutschland. Leider ist er aber nicht der Einzige, der so unsolidarisch denkt. (Mit Material von dts)