Gesinnungsschnüffelei bei Fluthelfern: Die Polizei RLP geht im Kampf gegen Rechts über Wasserleichen

Laut Polizei RLP sollen sich im Katastrophengebiet auch Leute aufhalten, die das Elend der anderen für ihre politischen Zwecke missbrauchen (Foto: Imago)

So etwas ist definitiv in keinem Land dieser Erde vorstellbar außer in Deutschland: Wenige Tage nach einer epochalen Flutkatastrophe (die absolut vermeidbar gewesen wäre) hat die Polizei keine anderen Probleme, als vor etwaigen „Rechtsextremisten“ im Katastrophengebiet Ahrtal zu warnen, die sich dort „als Kümmerer vor Ort ausgeben„. Hier zeigen sich die wahren Prioritäten: Vor der Flut hatten dieselben Behörden bezeichnenderweise nicht gewarnt. Ein aufrichtiger guter Deutscher schlägt eben lieber Hilfe aus, lässt sein Haus einstürzen oder ertrinkt, bevor er sich von bösen Rechten oder Leuten mit der falschen politischen Einstellung helfen lässt.

Damit aber nicht genug: Wer die gestrige Facebook-Nachricht der Polizei Rheinland-Pfalz liest (bei der anscheinend jede Menge aalglatte, gutfrisierte, rückgratloser Milchbubis, Maulhelden und halbe Hemden mit politisch korrekter Linksgesinnung Dienst tun, denen jene suspekt sind, die tatkräftig mit anpacken), der wird sich zudem verwundert fragen, ob nun eigentlich Baerbock, Laschet, Merkel, Scholz, Steinmeier und Konsorten mit ihrer Verhaftung oder zumindest Hausverbot im Katastrophengebiet rechnen müssen? Denn ausdrücklich steht da zu lesen: „Die Polizei wird in Abstimmung mit der technischen Einsatzleitung mit aller Entschiedenheit gegen Menschen einschreiten, die unter dem Anschein von Hilfeleistung die Katastrophenlage für politische Zwecke missbrauchen.“ Exakt das tun die Katastrophentingeler und politischen Wahlkampf-Instrumentralisierer in NRW und RLP – wenn sie sich nichtgrade abwechselnd im Hintergrund schlapplachen, während die anderen von ihnen vor der Kamera Betroffenheit heucheln.

(Screenshot:Facebook)

Auf was sich die Polizeikommissare der RLP-Polizei hier konkret bezogen, geht aus dem bewusst nebulös gehaltenen Beitrag (mit dem vor allem Argwohn und Misstrauen gegenüber hilfsbereiten Mitmenschen geschürt und die gesellschaftliche Spaltung vorangetrieben werden soll) leider nicht hervor. Vielleicht stören sie sich ja etwa an Ex-AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge, der als Reserveoffizier gemeinsam mit der eigenen Familie und Bundeswehrkameraden mit 63 Jahren keine Sekunde zögerte, direkt am Wochenende in den zerstörten Gemeinden tatkräftig zu helfen; wieviele Parlamentarier der Altparteien können eigentlich Selbiges von sich behaupten?

(Screenshot:Facebook)

Mit ihrem Posting jedenfalls haben sich die polizeilichen Vertreter der Staatsgewalt in diesem absurden Merkel-Katastrophenstaat selbst als vorderste Fackelträger der behördlichen Idiotie geoutet. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Da fehlt es im Krisengebiet an allen Ecken und Enden; jede helfende Hand ist hier gefragt. Mehr als 160 Tote, zehntausende Häuser und Existenzen vernichtet, alptraumhafte Zerstörungsbilder, wie man sie nur von Wirbelsturmopfern der Dritten Welt kennt. Doch die polizeiliche Hauptsorge gilt der Vereinnahmung von rechts – ausgerechnet unter jenen, die hier tatkräftig anpacken. Manches kann man sich wahrlich nicht ausdenken.

Zum Glück waren die Reaktionen auf diesen perfiden geistigen Sondermüll deutlich und ungeschnörkelt: Die meisten Leser reagierten fassungslos auf den Post der Polizei, und verwiesen auf die Trivialität, dass Nächstenliebe, Zupacken und aktive Hilfe überhaupt keine Frage der Gesinnung sind; beispielhaft etwa in diesen Kommentaren:

(Screenshot:Facebook)

Es braucht nicht viel Phantasie sich vorzustellen, dass hier ein anderes Motiv ausschlaggebend dafür ist, die gesellschaftliche Spaltung nach bewährtem Muster auch noch bei diesem buchstäblich todernsten Anlass voranzutreiben, um so vom Versagen des – in Rheinland-Pfalz von den mitregierenden Grünen verantworteten – dilettantischen Katastrophenschutzes abzulenken. Und wenn es wirklich die Hauptsorge der Beamten ist, dass sich Helfer mit dem falschen Parteibuch, mit der falschen Einstellung vor Ort einsetzen: Wieso kümmern sie sich dann nicht selbst um die Opfer, engagieren sich selbst – oder sorgen zumindest für eine funktionierende Hilfslogistik, die vielerorts nach wie vor nicht existiert, da THW- und DRK-Freiwillige bis gestern nicht wussten, wo sie eigentlich gebraucht werden. Ein Schlüsselkommentar im Netz brachte es auf den Punkt: „Welches Geistes Kind sind die Verantwortlichen der Polizei die einen solchen Kommentar posten und damit auch alle Polizisten beschädigen, die an vorderster Front helfen anstatt wohlfeile Sprüche zu klopfen?„.

Und auch die üblichen elitären Salonlinken der gebührenfinanzierten Hetzformate, denen in ihren klimatisierten Großraumsbüros die Galle steigt, wenn sie degoutant am dritten Moccacchino nippen, während über ihre iMac-Flachbildschirme Bilder von kräftigen Helfern in kameradschaftlicher Zusammenarbeit flimmern, zeigen einmal mehr ihre wahre Fratze. So würde auch Georg „Monitor“ Restle offenbar eher Leute absaufen lassen, bevor die Falschen ihnen das Leben retten dürfen:

Will man die richtigen Fragen nach der Identität derjenigen stellen, die hier im Sinne echter Bürgerhilfe und gemeinschaftlicher Solidarität mit anpacken (und damit die Werte vorleben, die andere nur aus der Etappe labern und vor sich hinphrasen), dann wären diese äußerst heikel. Etwa wäre es interessant zu erfahren, wieso eigentlich keine der hunderttausendfach hier aufgenommenen, überwiegend männlichen, vitalen und kräftigen jungen Männer, die uns aus Bildern der Seenotrettung, der Balkanroute oder aus Erstaufnahmeeinrichtungen vertraut sind zu sehen sind, die durch Mithilfe bei Aufräumarbeiten nicht nur so etwas wie Dankbarkeit für ihre Aufnahme und Alimentierung durch den deutschen Sozialstaat ausdrücken und der Zivilgesellschaft etwas „zurückgeben“, sondern damit auch Stereotypen und Vorurteilen entgegenwirken könnten und zu einem insgesamt positiveren, „integrationsförderlichen“ Bild in der Gesamtbevölkerung beitragen könnten?

Und wieso sind, obwohl doch der Diversitäts- und Migrantenpegel gerade im Westen zur Verzückung der Multikulti-Linken am höchsten in Deutschland liegt und in NRW fast jeder Dritte einen Migrationshintergrund aufweist, auf allen Bildern von THW, Einsatzkräften und Katastrophenhelfern fast nur „alte weiße Männer“, Biodeutsche und Einheimische zu sehen? Was ist hier mit der „Migrantenquote“? Und wo sind die ganzen pamperswickelnden, bierkastenschleppenden, SUV-fahrenden „People of Color“, Sextool-Käufer und Drogeriemarktkunden, die die TV-Werbung doch als durchschnittliche typische moderne Deutsche darstellt?

Person of Colors und Neubürger: Nicht als Helfer, sondern „Schrottsammler“ unterwegs

Übrigens: Sehr wohl traten auch „Menschen mit Migrationsgeschichte“ in den Katastrophengebieten in Erscheinung. Allerdings leider nicht so, wie sich dies Vielfaltspropheten und Vordenker einer grenzenlosen Humanitätsidylle vorstellen. In Stolberg waren für die dort verübten Plünderungen, die die Polizei schließlich mit einer Hundertschaft vor Ort unterbinden musste, laut Zeugenaussagen von Anwohnern vor allem Personen mit südländischem oder osteuropäischem Aussehen verantwortlich. Und im stark betroffenen Ort Altena in NRW traf die Polizei auf „verdächtige Schrottsammler„, die „Metallschrott und Elektrokleinteile aus Häusern einsammelten und abtransportieren wollten„, wie „MDR aktuell“ (unter der Überschrift „Trauriger Nebeneffekt„) berichtet. Gelten Computer, Stereoanlagen, Fernsehen und Laptops inzwischen automatisch als Metallschrott?

Personen, die in Krisengebieten in fremde Häuser eindringen und anderer Leute Eigentum stehlen, erfüllen gemeinhin die Definition von Plünderern. Der unerträgliche Euphemismus „Schrottsammler“ stammt jedenfalls aus dem Polizeideutsch – sofern damit „bunte“ Tatverdächtige umschrieben werden – und wird von öffentlich-rechtlichen Medien gerne weiterverwendet; dies, eben gerade weil es sich bei den „verdächtigen Schrottsammler“ nicht um ortsansässige Nachbarn (oder auch nur Landsleute der Geschädigten) handeln dürfte. Das weiß hierzulande jeder; nur offen aussprechen sollte er es nicht – sonst zählt er schon zu den „Rechtsextremen“, vor denen die Polizei nun schon in Hochwasserkrisengebieten warnt. (DM)