WDR-Restle: Wer solidarisch und hilfsbereit ist, ist ein Nazi

Hart jenseits aller Zumutungsgrenzen: WDR-Monitor-Restle (Foto:Imago/Simon)

Georg Restle, Anchor der WDR-Sendung „Monitor“, betätigte sich heute früh eifrig an der Verleumdungs- und Denunzierungskampagne gegen Helfer vor Ort in den Katastrophengebieten, die von linken Schreibtischtätern und Maulhelden neuerdings unter Generalverdacht einer „rechten“ Gesinnung gestellt werden. Es passt wie die Faust aufs Auge: Der Chefagitator ausgerechnet des Senders, dessen unterlassene Warnungen und Nichtinformationen bei der Flutkatastrophe vergangene Woche womöglich etliche Menschen das Leben gekostet haben, beleidigt nun die, die vor Ort anpacken und Leid lindern helfen.

Jouwach hatte bereits heute früh, im Zusammenhang mit einem nicht minder unterirdischen Post der Polizei Rheinland-Pfalz, über Restles entsprechenden Tweet geschrieben. Weil’s so schön war, hier nochmals zur Gedächtnisauffrischung:

(Screenshot:Twitter)

So sieht er aus, der Beitrag zwangsgebühren-apanagierter öffentlich-rechtlicher Journalisten zu einer epochalen Katastrophe – die somit maximal ausgeschlachtet wird: Für die Klimapropaganda, indem eine absurde Kausalität zwischen Deutschlands Beitrag zum CO2-Eintrag (unter 2 Prozent des menschgemachten Anteils) und Starkregenereignissen konstruiert wird. Und anschließend für den „Kampf gegen Rechts„, indem die jetzt vor Ort in den zerstörten Gemeinden, in der Not gelebten Werte des Kommunitarismus (Nachbarschaftshilfe, Kameradschaft, Zusammenhalt der Volksgemeinschaft beim Wiederaufbau) als angeblich „rechte“ Topoi verschrieen werden.

Wahre Helfer“ sind für Restle die mit der korrekten, statthaften Gesinnung – die anderen sind offenbar so wertlos wie der von ihnen beseitige Unrat und Schrott. Doch es geht noch dreckiger: Die linke Initiative „Zusammen gegen Intoleranz“ (ZGI), bei der nicht mehr klar feststellbar ist, ob es sich hier um Realsatire handelt, prangert sogar diejenigen Flutopfer an, die sich von den Falschen helfen lassen:

(Screenshot:Twitter)

Nicht nur also sind Solidarität und Hilfsbereitschaft „voll Nazi“; man soll gefälligst auch lieber absaufen, als sich von Rechten oder Gegnern der Flüchtlingspolitik helfen zu lassen. Das ist die gelebte Konsequenz der merkeldeutschen Zivilgesellschaft. (DM)