Kanzleramt plant Einschränkungen für Nicht-Geimpfte – muss Helge Braun ab sofort draußen bleiben?

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Die „Verschwörungstheoretiker“ hatten mal wieder recht. Die Impfpflicht kommt doch, nur hat sie einen anderen Namen: Erpressung.

Angesichts angeblich steigender Corona-Zahlen in Deutschland hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) mögliche Einschränkungen für Nicht-Geimpfte angekündigt. „Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte“, sagte Braun der „Bild am Sonntag“. „Bei hohem Infektionsgeschehen trotz Testkonzepten würden Ungeimpfte ihre Kontakte reduzieren müssen. Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist.“

Der Staat habe die Pflicht, die Gesundheit der Bürger zu schützen, so Braun. „Dazu gehört ein Gesundheitswesen, das im Winter nicht erneut Krebs- und Gelenkoperationen zurückstellen muss, um Corona-Patienten zu behandeln. Und dazu gehört auch der Schutz derjenigen, die ungeimpft sind.“

Der Kanzleramtsminister befürchtet ein Ansteigen der Inzidenz in Deutschland bis zur Bundestagswahl am 26. September auf 850 und damit 100.000 Neuinfektionen täglich. „Wir haben derzeit eine Steigerung der Zahlen von 60 Prozent pro Woche. Wenn sich Delta weiter so schnell verbreiten würde und wir keine enorm hohe Impfquote oder Verhaltensänderung dagegensetzen würden, hätten wir in nur neun Wochen eine Inzidenz von 850. Das entspräche 100.000 Neuinfektionen jeden Tag.“

Braun fügte hinzu: „Die Krankenstände würden historische Höchststände erreichen. Alle ungeimpften Kontaktpersonen der vielen Infizierten müssten zunächst in Quarantäne. Die Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse in den Betrieben wären massiv. Das sehen wir bereits in Großbritannien.“ Sorge bereitet Braun vor allem der Schulstart nach den Sommerferien. „Wenn die Inzidenz wie erwartet steigt, wird es sehr schwer, die Infektionen aus den Schulen herauszuhalten. Daher ist für mich ganz klar: Eltern, Lehrer, Hausmeister und Schulbus-Fahrer müssen sich impfen lassen. Wenn diese Gruppen alle geimpft sind, ist die Gefahr für die Kinder geringer.“ Der CDU-Politiker verlangte: „Die Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und im Schulunterricht muss konsequent aufrechterhalten werden, wo Abstand und Lüftung nicht ausreichen.“ Einen erneuten Lockdown bei steigenden Infektionszahlen schloss Braun dagegen aus: „Solange unsere Impfstoffe gegen die Delta-Variante so gut helfen, ist ein klassischer Lockdown nicht mehr nötig, denn die Geimpften und Genesenen spielen für das Infektionsgeschehen keine wesentliche Rolle mehr.“

Die Zwei-Klassen-Gesellschaft – auch Impf-Apartheid genannt – ist damit beschlossene Sache. Die Intensivstationen sind weiterhin so gut wie leergefegt, die Delta-Variante scheint also völlig harmlos zu sein und der Inzidenzwert bleibt weiterhin der Maßstab aller Dinge. Das wird sich auch nicht ändern, bis sie wirklich ALLE angefixt und zu Pharma-Junkies gemacht wurden und die gesamte Bevölkerung Opfer dieser Menschenexpermente geworden ist.

Was Politiker versprechen, das halten sie – zumindest in diesem Fall. Aber für Helge Braun selber sieht es düster aus. Als übergewichtiger Mann darf man ihm natürlich in Restaurants nichts mehr servieren, am besten gleich an der Tür abspeisen. Kann doch nicht sein, dass schlanke Bürger für seine Maßlosigkeit bezahlen müssen. (Mit Material von dts)