Linke wollen Nena zwangsimpfen lassen!

Nena (Bild: shutterstock.com/ Von berlinpictures16)
Nena (Bild: shutterstock.com/ Von berlinpictures16)

„Impfpflicht für alle: Auch für Nena“. Das fordert Michael Herl, Schreiberling beim ehemaligen insolventen SPD-Blatt Frankfurter Rundschau.

Michael Herl – Kolumnist beim der Frankfurter Rundschau und – nebenbei – „Theatermacher“ und angeblich bekannt durch Theaterstücke wie „Sperrmüll“, „Brumm Brumm“ und „Herzscheiße“  – proklamiert im linken, zurechtgegenderten Sozenblatt für sich, das „richtige Denken“ gepachtet zu haben und zu den „Weiterdenkern“ zu gehören. Denn – so erfahren wir in der Unterüberschrift: „Denken ist jenen nicht gegeben, die es am nötigsten hätten.“

Herl spannt in seinem langatmigen Geschreibsel das „Prinzip Denken“ von der Ursuppe über Hexenverbrennungen und Kreuzzügen hin zu – na, wir erahnen es – den Querdenkern. Denn für Herl ist der menschgemachte Klimawandel ebenso unumstößlich wahr wie die zur Pandemie erhobenen Covid-19-Viruserkrankung. In seiner munter zusammengeschusterten Kausalkette steht am Ende sodann: „Verwirrte wie die Sängerin Nena“, die „öffentlich zur Menschenverachtung durch Ignorieren der Pandemieregeln aufrufen“.

Und weil ja nur Herl und seinesgleichen wissen, was „richtiges Denken“ ist, sieht der FR-Kolumist keinen anderen Weg, als eine Impfpflicht für alle. Auch für Nena.

In den Sozialen Medien kam Herls Totalitarismus weniger gut an:

„‚Nena ruft zur Menschenverachtung auf‘ sprachlos sowas schreibt die deutsche Presse ungestraft. Gibt es noch ein Ende dieses Wahnsinns?“

So wenig kam Herls Geschreibsel an, dass das linke Schleuderblatt die Kommentarfunktion einschränkte:

„Ich überlasse es in eurer Verantwortung, ob ihr das tut oder nicht“. Das dürfe jeder frei entscheiden, „genauso wie sich jeder frei entscheiden kann, ob er sich impfen lässt oder nicht“. Zudem wies Nena bei ihrem Konzert am Wochenende in Berlin auf den „Christopher Street Day“ hin, der am Samstag in Berlin stattgefunden hatte, und bei dem es völlig in Ordnung gewesen sei, „dass 80.000 eng aneinander auf der Straße waren“, kritisierte Nena weiter. „Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter.“ Der Veranstalter brach das Konzert ab, nachdem die Künstlerin ihr Programm abgeliefert hatte, Zugaben gab es also keine.

Weil Nena bei benanntem Konzert ihr Publikum ermutigt hatte, die wahnwitzigen Corona-Maßnahmen zu hinterfragen, haben die Veranstalter mittlerweile Nenas für den Herbst geplantes Strandkorb-Konzert in Wetzlar gestrichen. Fraglich ist nun ebenfalls, ob das Konzert auf der Waldbühne Rügen am 8. August stattfinden wird. (SB)