Oma gegen Rechts: Saskia Esken vergrault die SPD-Kernzielgruppe

Foto: Saskia Esken (über dts Nachrichtenagentur)

Die heutigen SPD-Umfragewerte liegen laut ZDF-Politbarometer mit 16 Prozent zwar noch ein Prozentpunkt über den Vormonatswerten, doch die Parteispitze um Saskia Esken tut nach Kräften alles, um diese Siechtum auf moderatem Niveau weiter zu vergrößern. Hierzu hat sie sich ein neues Ziel für gesellschaftliche Spaltattacken ausgeguckt – die biodeutschen angestammten Rentner. Für Esken sollen sie nämlich die Hauptverbreiter „rechter Lügengeschichten“, und zwar ausgerechnet auf Facebook.

Die planmäßige Aufwiegelung der Generationen gegeneinander war Anfang der Woche vom Blog „Wissensfabrik“ auf eine neue Spitze getrieben worden, als Deutschlands Rentner zu den angeblichen Haupttreibern von „Fake-News“ und „Gerüchten“ erklärt wurden. Was genau mit „Fake-News“ und „Gerüchten“ gemeint ist, ob es sich um wirklich falsche oder nur von sogenannten Faktenfindern scheinwiderlegte (in Wahrheit dann zumeist sogar bestätigte) Behauptungen handelt oder um „Verschwörungstheorien“, die sich wenig später dann als wahr herausstellten, das wurde von der „Wissensfabrik“ natürlich nicht näher präzisiert.

(Screenshot:Twitter)

Unter die Kategorie „Lügengeschichten“ fallen im öffentlichen Propagandastadl zudem bekanntlich alle von den gängigen und statthaften Regierungsnarrativen abweichenden Mindermeinungen – egal ob es konkret um Corona, um Migration oder ums Klima geht. Dass sich digital aufgeschlossene Ruheständler, die zudem noch ausreichend Zeit für eigene Hinterfragungen und Recherchen haben (und zudem weder auf ein immer jakobinerhafteres soziales Umfeld noch auf Arbeitgeber oder Vorgesetzte Rücksicht nehmen müssen), hier erfreulich oft als kritische und unbequeme Bürger erweisen, passt natürlich den „Zeugen Coronas“ der Regierungsfraktionen nicht in den Kram – es sei denn, man steckt sie ebenfalls in die Schublade „rechts“ und feindet sie geschickt an. Diese Art von „Antifaschismus“, für die Esken nicht zum ersten Mal die Aufrechte mimt, dürfte die SPD allerdings mehr Wählerstimmen kosten, als sie ihr einbringt. (DM)