Berliner Republik 2021: Randale und Landfriedensbruch, während friedliche Demos verboten werden

Heiße Nächte in Berlin (Symbolbild: Shutterstock)

In einem Land, in dem nichts mehr so ist wie es sein sollte, indem Gesundheitsgefährdung als Heilsversprechen, Destabilisierung als Ordnung und Grundrechtsverletzungen als Freiheit verkauft werden, verwundern auch Geschehnisse wie in Berlin an diesem Wochenende kein Deut mehr: Während alle Demonstrationen von Bürgern verboten wurden, die für Grundgesetz, rechtsstaatliche Ordnung, Freizügigkeit und Eigenverantwortung auf die Straße gehen wollten, dürfen Chaoten, aggressive Steineschmeißer und Gewalttäter die Sau herauslassen – natürlich ohne vorherige verwaltungsrechtliche Hürden des Senats.

Perverser und denaturierter könnte ein Gemeinwesen kaum noch sein, doch im rot-rot-grünen Failed State werden die Grenzen des für möglich Gehaltenen fast im Wochentakt weiter hinausgeschoben. Bei massiven Ausschreitungen wurden fast zwei Dutzend Polizisten verletzt, als etwa im James-Simon-Park ein Ableger der örtlichen Migrantifa – laut Pressemeldungen „mehrere hundert Jugendliche und junge Erwachsenen“ laut „Bild“ – nicht nur die Corona-Auflagen mit Füßen traten, masken- und abstandsfrei öffentlich feierten und sich vorlaufen ließen, sondern anschließend zum Angriff auf die Ordnungshüter bliesen – mit Flaschen, Steinen und sogar Macheten.

Man kennt das Spiel: Medial und öffentlich wird die Empörung gegen „Querdenker“ gelenkt, voller Genugtuung deren präventive Ausbreitung gelobt – doch die eigentlichen Ausschreitungen und Gewaltausbrüche kommen dann aus der Szene, die zu keinem Zeitpunkt problematisiert geschweige denn skandalisiert wird, und wegen der in Corona-Zeiten auch noch keine Demo verboten wurde. Dabei war das gestrige Treiben der linksbunten, exotisch bereicherten Party- und Eventszene selbst für die vom Shithole Nummer 1 der Republik vertrauten Verhältnisse ein Novum. Zeitweise waren vergangene Nacht 2.500 Menschen auf engstem Raum in dem Park, es wurden nicht nur Polizeifahrzeuge beschädigt, sondern sogar Rettungswagen attackiert. Es bedurfte alleine dort mehrerer Hundertschaften Beamter, um die Ordnung halbwegs wieder herzustellen. „Ditt is Berlin“? Nein. Das ist Deutschland 2021.

Queer hui, quer pfui

Diese Art von „Demos“ bzw. „Versammlungen“ wurden vom Senat zuvor natürlich nicht verboten (bzw. wären es sicher nicht, wenn sie beantragt worden wären) – obwohl es sich bei den Akteuren mehrheitlich um dieselben Personenkreise und Demonstranten handelte, die bei den allesamt genehmigten „Gegendemos“ zugegen waren und sich damit – ganz im Sinne des Linksstaats, des mutmaßlich verfassungsfeindlichen SPD-Innenministers Andreas Geisel und seiner Schergen – angeblich ja für die „gute Sache“  zusammenrotteten. Korrekt angemeldete, wohlorganisierte, friedliche „Querdenker“-Veranstaltungen hingegen wurden im Vorfeld kriminalisiert – und sogar mit dem Segen des Berliner Verwaltungsgerichtes von ihrem grundgesetzlich verbrieften Demonstrationsrecht abgehalten, mit der erbärmlichen und verlogenen Begründung, es seien „Verstöße gegen die Corona-Auflagen“ zu befürchten.

Diese Verstöße gab es dafür gestern und heute erneut en masse – so wie schon vor einer Woche. Doch wenn sie von Schwulen, Gay-Pride-Aktivisten, sexuell frei flottierenden Kunstfiguren oder von Anarchisten, Autonomen, und aggressiven Migrantenhorden begangen werden und nicht von autochthon-deutschen „Verschwörungstheoretikern“ und „rechten Spinnern“, dann geht das schon in Ordnung, dann drückt vermutlich sogar das Virus ein Auge zu. Queer hui, quer pfui lautet die Devise. (DM)